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Innenminister Quintin (Mitte) informierte sich über den Stand der Dinge in Sachen Vennbrand

Ein Monat nach dem Ausbruch des Vennbrandes: Innenminister Quintin kündigt Konsequenzen an

Ein Monat nach Ausbruch des verheerenden Brandes im Hohen Venn in Ostbelgien, der am 14. September seinen Anfang nahm, hat sich Belgiens Innenminister Bernard Quintin (MR, frankophone Liberale) ein Bild von der aktuellen Lage gemacht. Bei seinem Besuch in Sourbrodt - das Zentrum der Hilfeleistungseinheiten - informierte er sich über den entstandenen Schaden und den wochenlangen Einsatz der Rettungskräfte. Quintin kündigte an, Konsequenzen aus dem Großbrand ziehen zu wollen.

Andreas Kockartz Belga
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Ausgangspunkt des Besuchs des Innenministers war das Einsatzzentrum in Sourbrodt. Von dort aus ließ sich Quintin erläutern, mit welchen Mitteln Feuerwehr, Zivilschutz und die anderen Rettungskräfte gegen die Flammen vorgegangen waren. Mehr als 3.300 Hektar Wald- und Naturlandschaft wurden seit dem 14. August von den Flammen zerstört.

„Es ist jetzt wichtig, aus dieser Krise Lehren zu ziehen“, so Quintin. Jetzt müsse schnell analysiert werden, über welche Mittel die einzelnen Hilfeleistungszonen verfügen und wo zusätzliche Investitionen notwendig seien.

Wenn bei einem Großeinsatz, wie diesem, unterschiedliche Dienste und Behörden zusammenarbeiten müssten, brauche es einen genauen Überblick über das zur Verfügung stehende Material und Personal und auch darüber, welche technischen Ausrüstungen ersetzt werden müssten, so der Innenminister.

Ein für Innenminister Quintin zentraler Punkt ist die Brandbekämpfung aus der Luft. Es müsse geklärt werden, ob die mit Löschwassersäcken ausgestatteten Hubschrauber der belgischen Bundespolizei ausreichten, um die Zeit zu überbrücken, bis zusätzliche Luftunterstützung über den europäischen Katastrophenschutz an den Einsatzorten eintreffen könne.

Für Innenminister Quintin ist die Frage des schnellen Einsatzes von Löschhubschraubern bei Katastrophen wie dieser essentiell

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