Die belgische Bundesregierung arbeitet an einem landesweiten Aktionsplan, der dabei helfen soll, auf Brände in Wäldern oder anderen Naturgebieten besser vorbereitet zu sein. Dies soll auch andere extreme Wetterfolgen des Klimawandels betreffen, wie z.B. Hochwasser und Überschwemmungen.
Hintergrund Vennbrand: Belgiens Regierung arbeitet an einem nationalen Plan zur Abwehr von Waldbränden
Dieser Plan soll zeigen, wie das entsprechende Material und die notwendigen Einsatzkräfte mobilisiert werden können und wie Fachleute die rasch die Lage analysieren können. Risiken sollen schneller erkannt werden und es soll geregelt werden, wie und wann die Bevölkerung gewarnt werden müsse.
Belgiens Klimaminister Jean-Luc Crucke (Les Engagés, frankophone Zentrumspartei) unterstrich in diesem Zusammenhang, dass auch Ziel sei, Maßnahmen nicht erst dann zu ergreifen, wenn es zu spät ist, bzw. wenn ein Waldbrand bereits ausgebrochen ist.
Dieser nationale Aktionsplan soll auch dabei helfen, die Zusammenarbeit der einzelnen Komponenten bei Naturkatastrophen besser zu koordinieren: Feuerwehren, Polizei, Zivilschutz, Notdienste, Behörden auf allen Ebenen (Bund, Länder und Regionen, Provinzen, Städte und Gemeinden). Geklärt werden müsse auch, wie die Armee im Falle des Falles schneller und besser eingebunden werden könnte, so Crucke.


