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Auch wenn hier nichts mehr qualmt, ist die Gefahr nicht vorbei

Stand der Dinge beim Brand im Hohen Venn: Noch stets Einsatzkräfte vor Ort

Aktuell waren am vergangenen Wochenende noch rund 50 Einsatzkräfte rund um das Feuer im Hohen Venn in Ostbelgien im Einsatz. Diese überwachen das gesamte betroffene Gebiet (über 3.300 Hektar Naturschutzgebiet) und rücken aus, wenn sich die noch aktiven Glutnester im Torfboden regen und wieder aufflammen. Ein Monat nach Ausbruch ist der Waldbrand im Hohen Venn noch nicht vollständig gelöscht, so der Gouverneur der Provinz Lüttich am Montag. Aber, er ist unter Kontrolle. 

Andreas Kockartz
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Eine der wichtigsten entsprechenden Stellen befindet sich in der Nähe der Nationalstraße N68 zwischen Belle-Croix und Drossart. Die N68 ist bis auf weiteres noch für den Verkehr gesperrt.

Auch das betroffene Katastrophengebiet bleibt für die Öffentlichkeit gesperrt. Dies wird von der Polizei und von den Forstverwaltungen streng kontrolliert. Trotzdem wagen sich immer wieder Personen in das Gebiet hinein… 

Mehrere regionale Hilfeleistungszonen sind mit Feuerwehrleuten vor Ort, wie der belgische Rundfunk BRF dazu meldet. Das sind die Zonen Weser-Hoëgne-Plateau (HLZ 4), Warche-Amel-Lienne (HLZ 5) und die der Deutschsprachigen Gemeinschaft (HLZ 6). Dazu kommt noch der Zivilschutz, der weiter für die Wasserversorgung der Feuerwehren zuständig ist.

Diese Woche laufen die Aufräum- und Sicherungsarbeiten weiter. Die Lage wird dabei erneut neu bewertet, damit das weitere Vorgehen möglicherweise angepasst werden kann, so der BRF.   

Noch immer muss überwacht und gelöscht werden

Der Waldbrand, der seit dem 14. August im Hohen Venn wütet, ist unter Kontrolle, aber noch nicht vollständig gelöscht. Dies teilte Hervé Jamar, der Gouverneur der Provinz Lüttich, am Montag mit: „Aufgrund der besonderen Bodenbeschaffenheit und des Geländes ist auch in den kommenden Tagen noch mit kleineren Aufflackerungen zu rechnen.“

Die Feuerwehr und die wallonische Naturschutzbehörde (DNF) führen weiterhin Kontrollen durch. Bei neuen Ausbrüchen können je nach Größe und Lage schnell zusätzliche Einsatzkräfte entsandt werden, so der Gouverneur.

Der Notplan der Provinz Lüttich bleibt vorerst aufrechterhalten. „Verschiedene Entscheidungen erfordern noch Rücksprache und Abstimmung zwischen den beteiligten Diensten und den Kommunalbehörden“, betonte der Gouverneur. Für das Gebiet um die abgegrenzte Brandzone ändert sich nichts.

Der Zutritt für die Öffentlichkeit bleibt strengstens verboten (siehe oben). Die Parkplätze Eau Noire und Drossard an der N68 bleiben solange gesperrt, wie Feuerwehrfahrzeuge und Tankwagen ungehindert dorthin fahren müssen.

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