Der Gemeinderat der Stadt Brüssel hat der Zurverfügungstellung von 7 Mio. € zugestimmt, mit der der Maximilianpark in der Nähe des Nordbahnhofs aufgefrischt werden soll. Die Arbeiten betreffen nicht nur den Park an sich, sondern auch den Kinderbauernhof. Dies teilten die beiden Stadträte für Grünflächen und Urbanismus, Florence Frelinx und Frederik Ceulemans (beide frankophone Liberale von der MR) mit.
Der kleine Bauernhof soll vom Zentrum des Maximilianparks an eine Stelle im Norden der Anlage verlegt werden, der sich besser dafür eignet und in dem die Tiere den geltenden Regeln entsprechend untergebracht und versorgt werden können.
Die Stadt Brüssel hofft, bis Ende des Jahres einen Unternehmer gefunden zu haben, der den Inhalten der öffentlichen Ausschreibung entspricht. Die beiden Stadträte gehen davon aus, dass die Arbeiten Anfang 2026 beginnen können.
Das Projekt zur Aufwertung des Maximilianparks ist Teil des sogenannten Urbanismus-Projekts CRU 1, auch als Projekt „Citroën-Vergote“ bekannt, das den Umbau des früheren Citroën-Showrooms zu einem Kunstmuseum und die entsprechende Aufwertung der gesamten Umgebung betrifft.
Dazu gehört auch eine teilweise Freilegung des Brüsseler Flusses Zenne, die unter dem Maximilianpark und der weiteren Umgebung durchfließt.
Das Projekt ist nicht neu und wurde schon vor einigen Jahren lanciert. Dass die Arbeiten bis jetzt noch nicht aufgenommen werden konnten, liegt u.a. am Ausbleiben einer handlungsfähigen Regionalregierung für die Brüsseler Hauptstadt-Region und die daraus resultierenden Haushaltsprobleme.


