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Eines der Löwener Wettbüros in der Tiensestraat

Auch in Löwen sollen keine neuen Zulassungen für Wettbüros erteilt werden

Der Bürgermeister der Universitätsstadt Löwen in Flämisch-Brabant, Mohamed Ridouani (Vooruit) will dort keine neuen Wettbüros mehr zulassen. Auf eine Frage im Stadtrat sagte der flämische Sozialist, dass die beiden bereits vorhandenen Wettbüros allerdings zumindest vorläufig weiter geöffnet bleiben können. Nach Mechelen und Genk ist Löwen die dritte Stadt im belgischen Bundesland Flandern, die dem Zocken Einhalt gebieten möchten und dazu Fakten schaffen.

Andreas Kockartz
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Auch in Löwen wird als Argument für diesen Schritt angegeben, dass solche Glücksspieleinrichtungen Menschen in die Schulden und damit in die Armut treiben können. Neue Wettbüros soll es dort also nicht geben.

Doch die beiden Wettbüros, die es in Löwen derzeit schon gibt, sind laut Bürgermeister Ridouani nicht gefährdet:

„Diese haben eine historische Anwesenheit in der Stadt. Es werden keine Probleme über sie gemeldet und sie werden auf Ebene ihrer Öffnungszeiten, Sicherheit und der Kontrolle des Mindestalters für Besucher genau überprüft. Darum haben wir als lokale Behörde mit diesen Wettbüros ein Abkommen geschlossen.“

Dieses Abkommen ist eine Art Abstimmung zwischen Stadt und Wettbüros, die seit 2018 auf kommunaler Ebene verpflichtet ist.

Ridouani ist davon überzeugt, dass es noch zu neuen ähnlichen Abkommen oder Zulassungen dieser Art in Löwen kommen wird:

„Wir haben immer versucht, dies zurückzuhalten oder zumindest davon abgeraten. Ich warte dazu auf eventuelle neue Gesetzgebungen, die den lokalen Verwaltungen in dieser Hinsicht mehr Freiraum geben.“ 

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