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Mechelen lässt alle Glücksspieleinrichtungen schließen, weil sie den strengen Regeln nicht entsprechen

Die Stadt Mechelen in der Provinz Antwerpen schließt alle Spielhallen und Wettbüros, da diese den strengen Regeln, die letztes Jahr auf kommunaler Ebene eingeführt wurden, nicht entsprechen. Seit der neuen Vereinbarung wurden keine Genehmigungen für neue Glückspieleinrichtungen mehr vergeben und solche Einrichtungen, deren Zulassung ausgelaufen war, bekamen keine neue. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Seit Ende 2022 regelt Mechelen die Genehmigung für Spielhallen und Wettbüros besonders streng und lässt keine Glücksspieleinrichtungen mehr in de Nähe von Schulen oder Jugendeinrichtungen zu, bzw. dort, wo viele Jugendliche zusammenkommen. 

Dadurch musste eine solche Einrichtung im Stadtteil Nekkerspoel schon nach der Einführung der neuen Regeln kurz vor dem Jahreswechsel schließen.

Inzwischen sind auch die Zulassungen für die sechs weiteren Wettbüros ausgelaufen und alle neuen Anträge wurden aufgrund der neuen kommunalen Vereinbarung verweigert. Für zwei Glücksspieleinrichtungen in Mechelen lauft derzeit noch ein gerichtliches Verfahren zur Erzwingung einer Betriebsgenehmigung, doch die Aussicht, dass die Stadt Mechelen diese Prozesse verliert, scheint gering zu sein.

Negative Folgen von wetten und zocken

Greet Geypen (Open VLD), die Stadtverordnete für Wirtschaft in Mechelen, erinnert in diesem Zusammenhang an die Folgen, die wetten und Glücksspiel mit sich bringt oder bringen kann: „Wir sehen jeden Tag, welches die negativen Folgen des Zockens sein können. Denken sie nur an Schulden und Armut.“

Mechelen ist seit Jahren dabei, gegen Spielhallen und Wettbüros vorzugehen, so Geypen gegenüber VRT NWS: „Das ist jetzt einfacher, weil wir dank der föderalen Gesetzgebung selbst für die entsprechenden Genehmigungen zuständig sind.“ Damit ist Mechelen nach Genk in der Provinz Limburg die zweite flämische Stadt, in der es keine Wettbüros mehr gibt (siehe nebenstehenden Beitrag). 

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