Im Fall des in der vergangenen Woche bei Lüttich entdeckten Kühlschranks, der im Albertkanal trieb und in dem Leichenteile einer toten Frau entdeckt wurden, hat der Sohn des Opfers gestanden, seine Mutter im Streit „und nach jahrelangen Erniedrigungen“ erwürgt zu haben. Dies bestätigte die Staatsanwaltschaft von Lüttich am Wochenende.
Tote Frau im Kühlschrank im Albertkanal: Ihr Sohn gesteht die Tat
Nach dem Fund des Kühlschranks und eines weiteren Behälters mit Leichenteilen im Albertkanal bei Lüttich konnte die Getötete rasch identifiziert werden. Es handelte sich um eine 75 Jahre alte Frau aus der Gegend von Lüttich.
Kurz nach dem die Ermittlungen ins Rollen kamen (siehe nebenstehenden Beitrag) wurde der 35 Jahre alte Sohn des Opfers am Brüsseler Nationalflughafen in Zaventem festgenommen. Dieser wollte gerade zu einem Flug nach Südkorea einchecken.
Am Freitag wurde der Mann, den die Justiz wegen Totschlags verhaftete, verhört. Dabei erklärte er, dass er mit seiner Mutter in Streit geraten sei und dass er sie in einem Wutanfall erwürgt habe. Danach habe er sie in Stücke geschnitten, um sie zu beseitigen.
„Er sagte, dass er schon seit seiner Kindheit von seiner Mutter erniedrigt worden sei, bei der er seit der Corona-Pandemie wieder wohnte“, verlautete dazu von Seiten der Lütticher Staatsanwaltschaft.
Am Freitag lag noch kein genauer Bericht zur tatsächlichen Todesursache der 75-Jährigen vor. Am Hals der Frau seien noch keine Merkmale festgestellt worden, die auf eine Erwürgung schließen lassen würden: „Die Untersuchungen laufen weiter. Der Mann war absolut nicht bei Polizei und Justiz bekannt. Das ist ein eigenartiger Fall.“


