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Der Albertkanal bei Hermalle-sous-Argenteau
Inland
Justiz

Makaber: Kühlschrank mit Leichtenteilen trieb auf dem Albertkanal

In der Nähe von Hermalle-sous-Argenteau, eine Teilgemeinde von Oupeye bei Lüttich, haben ein Passant und Schifffahrtspolizisten einen im Albertkanal treibenden Kühlschrank an Land gezogen und darin eine makabre Entdeckung gemacht. In dem Kühlschrank lagen die Arme und Beine einer Frau, wie die frankophone Mediengruppe SudInfo dazu meldete. Die Staatsanwaltschaft Lüttich bestätigte entsprechende Meldungen.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Laut Staatsanwaltschaft Lüttich war zufällig ein Team der Schifffahrtspolizei in der Nähe, als ein Passant meldete, dass auf dem Albertkanal ein Kühlschrank treibe. Gemeinsam mit den Polizisten habe der Mann den Kühlschrank ans Ufer gezogen und dort wurde der makabre Fund gemacht.

Die Spurensicherung, ein Gerichtsmediziner und die Abteilung zur Opferidentifikation (DIV) übernahmen die Fundortsicherung und dabei wurde von Forensikern festgestellt, dass es sich bei den Leichenteilen - 2 Arme und 2 Beine, um Teile einer Frau handelt. Zudem waren die Fingernägel wohl lackiert.

Nach Ansicht der Lütticher Staatsanwaltschaft werden die Ermittlungen nicht einfach sein. Zum Beispiel muss herausgefunden werden, wo der Kühlschrank ins Wasser geworfen wurde. Brachte ein Auto das Gerät in die Nähe des Kanals? Wurde der Kühlschrank von einem Boot oder einen Schiff aus ins Wasser geworfen? Geschah das in Belgien oder wo möglich sogar im Ausland? 

Der Albertkanal bei Hermalle-sous-Argenteau

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