Die menschlichen Überreste einer Frau, die in einem Kühlschrank entdeckt wurden, der auf dem Albertkanal bei Lüttich trieb, gehören zu einer 74 Jahre alten Frau Jemeppe-sur-Meuse. Kurz nach dem Fund wurden weitere Leichenteile in einem anderen Behälter bei Wandre, ebenfalls bei Lüttich, entdeckt. Inzwischen wurde der 35 Jahre alte Sohn der Frau festgenommen. Er wollte gerade am Brussels Airport in Richtung Südkorea abfliegen.
Die Tote im Kühlschrank im Albertkanal ist eine 74 Jahre alte Frau – Ihr Sohn wurde verhaftet
Ein Passant hatte schon am Dienstag einen Kühlschrank bei Hermalle-sous-Argenteau auf dem Albertkanal, ein Wasserweg zwischen Antwerpen und Lüttich, treiben sehen und diesen gemeinsam mit der Schifffahrtspolizei an Land gezogen. Dort machten sie einen grausigen Fund, denn darin befanden sich die Arme und Beine einer Frau.
Wie jetzt bekannt wurde, legte die Polizei danach direkt einen Link zu einem seltsamen Anruf 10 Tage zuvor, bei dem ein offenbar betrunkener Mann meldete, dass jemand in Hermalle-sous-Argenteau seine Mutter ermordet und in Stücke geschnitten habe und diese danach in einen Kühlschrank stopfte.
Die Polizei suchte diesen Zeugen auf und dieser gab an, dass er sein Wissen von einer weiteren, ebenfalls alkoholisierten Person habe. Die Polizisten suchten die Wohnung der Frau auf, doch dort schien alles in Ordnung zu sein und auch ein Nachbar sagte, dass die 74-Jährige in Italien in Urlaub sei.
Als dann die Meldung von den Leichenteilen in einem Kühlschrank auf dem Albertkanal eintraf, klingelte es auch bei der Kripo und sofort wurde der Sohn der Frau zur Fahndung ausgeschrieben. Dieser wurde am Brüsseler Nationalflughafen festgenommen, als er versuchte, nach Südkorea zu fliegen.
Der 35-Jährige wird jetzt dem Haftrichter vorgeführt. Ihm wird Mord vorgeworfen und die Beseitigung eines Todesopfers. Über die Motive der Tat ist nichts bekannt. Er soll seine Mutter am 10. Juli umgebracht haben.

