„Es liegen bisher keine Hinweise darauf vor, dass Hacker persönliche Angaben erbeutet haben, mit denen Bürger benachteiligt werden können,“ sagt Antwerpens Bürgermeister Bart De Wever (N-VA, Foto) nach einer weiteren gründlichen Analyse des Hackerangriffs auf die Verwaltung seiner Stadt. Aber, die dadurch entstandenen Probleme können erst in einigen Wochen beseitigt werden.
"Es liegen bisher keine Hinweise darauf vor, dass Hacker persönliche Angaben erbeutet haben"
De Wever gab zu verstehen, dass z.B. keine Hinweise dafür vorliegen, dass Angaben oder Daten zu Führerscheinen, Personalausweisen oder anderen persönlichen Dokumenten bei dem Hackerangriff vor einigen Tagen erbeutet werden konnten. Auch weise nichts darauf hin, dass Fotos oder Fingerabdrücke von Bürgern blockiert oder gestohlen wurden.
Die Antwerpener Stadtverwaltung stellte aber laut Bürgermeister De Wever fest, dass Dossiers zu Versicherungen, zu Bauplänen und andere Informationen zu Bauvorhaben gestohlen wurden und auch Daten zum Personal der lokalen Behörden sowie Emails.
Die Stadt soll übrigens mit den Hackern weder verhandelt, noch ihnen ein Lösegeld zur Freigabe der blockierten bzw. gestohlenen Date überwiesen haben.
Bis Ende Januar hoffe man, so der Bürgermeister, dass die Dienstleistung für die Bürger wieder funktioniere, doch für das Personal bzw. für die interne Kommunikation würde es noch etwas länger dauern - bis hin zum Sommer 2023.
Das bedeutet für das Behördenpersonal noch monatelanges Improvisieren.
Laut Stadtverwaltung haben die Hacker bei ihrer Cyberattacke nicht alle Online-Dienste blockiert.
Mehrere dieser Webseiten habe man selbst stillgelegt - einfach, um sie aus Vorsorge vor den Hackern zu schützen.


