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Dauerbaustelle für die Metrolinie 3 am Südpalast

Der belgische Staatsrat weist Beschwerden zurück: Arbeiten am Brüsseler Südpalast können fortgesetzt werden

Der Staatsrat hat diese Woche drei Anträge auf Aussetzung des Teilabrisses des Südpalastes in Brüssel zurückgewiesen. Die Vorbereitungen für die Arbeiten können somit wieder aufgenommen werden. Dies berichtete Belga auf Grundlage der Entscheidungen des Staatsrats. Die regionale Brüsseler Nahverkehrsgesellschaft MIVB/STIB, die unter dem Gebäude an der Metro-Linie 3 baut, reagierte erfreut auf die Nachricht.

Andreas Kockartz Belga
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Zwei der Beschwerden betrafen die am 16. Juni erteilte Baugenehmigung. Eine dritte Beschwerde richtete sich gegen die Entscheidung der Brüsseler Regionalregierung, kein Verfahren zur Anerkennung des Gebäudes als denkmalgeschütztes Gebäude einzuleiten. Die Beschwerden wurden im August von Inter-Environnement Bruxelles (IEB), dem Atelier de recherche et d'action urbaines (Arau) und einer Privatperson aus Brüssel eingereicht. Auch die Stadtentwicklungsbewegung BRAL schaltete sich in das Beschwerdeverfahren ein.

Laut den beteiligten Organisationen hätte ein Teilabriss des Südpalastes gravierende und irreversible Folgen für das architektonische Erbe. Darüber hinaus kritisierten die Organisationen, dass ihrer Ansicht nach eine Alternative, bei der die Straßenbahnen (die ebenfalls unter dem Gebäude fahren) wieder oberirdisch verkehren würden, anstatt einen Tunnel für zukünftige Strecken zu bauen, nicht ausreichend berücksichtigt wurde.

Nicht stichhaltig genug

In den Urteilen vom 27. Oktober entschied der Staatsrat, dass die von den Initiativen vorgebrachten Argumente nicht stichhaltig genug seien, um die Arbeiten vorläufig auszusetzen. Auch der Antrag der Privatperson wurde abgelehnt, da sie kein direktes, persönliches und aktuelles Interesse nachweisen konnte.

Laut MIVB liegt es im Interesse aller Beteiligten, dass die Arbeiten vollständig abgeschlossen werden. „Dies gilt für die Nutzer des Gebäudes und die Anwohner, aber auch für alle Fahrgäste der Stadtbahnen“, hieß es in einer ersten Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur Belga. Es ist noch unklar, wann die Bauarbeiten tatsächlich beginnen werden.

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