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Mähmaschine Auslöser des Vennbrands? Neue Erkenntnisse scheinen dies zu bestätigen

Nicht erst seit gestern wird vermutet, dass eine Mähmaschine Auslöser des Großbrands im Hohen Venn gewesen sein könnte. Im Rahmen der Ermittlungen gab die Lütticher Staatsanwaltschaft bekannt, dass es schon am Vortag des Brandes, der am Freitag, den 14. April ausgebrochen war, einen Zwischenfall mit der Maschine gegeben.

Andreas Kockartz
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Die Mähmaschine, die im Verdacht steht, den Vennbrand ausgelöst zu haben, soll bereits vorher für Probleme gesorgt haben. Das berichtete der frankophone belgische Rundfunk RTBF unter Berufung auf die Lütticher Staatsanwaltschaft, die weiterhin in der Frage des Auslösers dieses Großbrandes ermittelt.

Wie der RTBF weiter berichtet, sei es am Tag vor Ausbruch des Großbrandes während eines Einsatzes mit der besagten Mähmaschine zu Rauchentwicklung während eines Arbeitsvorgangs gekommen. Der RTBF beruft sich auf interne Quellen im Umfeld der wallonischen Forstverwaltung (Département de la Nature et des Forêts). Demzufolge soll sich ein Teil des Mähbalkens überhitzt haben. Das Gerät konnte vor Ort aber wieder reparieren werden.

Ermittlungen

Die Mähmaschine sei am Tag des Ausbruchs des Feuers, trotz der extremen Trockenheit wieder eingesetzt worden - ohne konkrete Wartungs- oder Reparaturarbeiten. Die Mäharbeiten wurden im Auftrag des DNF von einer Privatfirma ausgeführt. 

Die Staatsanwaltschaft von Lüttich bestätigte diese hier beschriebenen Vorgänge gegenüber den Medien. Dieser Umstand werde im Rahmen der laufenden Ermittlungen mit in Betracht gezogen. Offenbar hatte Funkenflug bei diesen Mäharbeiten für Glut gesorgt, was später zu dem Vennbrand führte

Video eines Fallschirmspringers

Die Privatfirma wollte sich zu dem Vorgang nicht äußern. Hier wird lediglich beteuert, dass der betroffene Mitarbeiter kein Feuer wahrgenommen habe, als er nach getaner Arbeit den Ort des Geschehens verlassen habe.

Nur kurz danach war das Feuer, dass sich durch die extreme Trockenheit rasend schnell ausbreitete, ausgebrochen. Aus einem GoPro-Video eines Fallschirmspringers, das dem RTBF zugespielt wurde, wurde später deutlich, dass der Brand genau an der Stelle, an dem seinerzeit gemäht wurde, ausgebrochen sein musste.

Der Großbrand im Hohen Venn in Belgien, der im August 2026 ausbrach, zerstörte im deutsch-belgischen Grenzgebiet rund 3.200 bis 3.400 Hektar Moor- und Waldfläche. 

VRT-Karte des betroffenen Gebietes

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