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Das "Braem"-Gebäude in der Brüsseler Gemeinde Elsene ist der Hauptsitz der VUB

Die Freie Universität Brüssel (VUB) verstärkt ihre Klimaforschung mit vier renommierten Forschern aus den USA

VUB, die niederländischsprachige Freie Universität in Brüssel, verstärkt ihre Klimaforschung mit der Ankunft von vier renommierten Forschern, die zuvor in den USA tätig waren. Valerie Trouet, David O. Prevatt, Sol Kim und Kirsten Heikkinen Dodson werden im Rahmen des von der Helios Foundation geförderten VUB-US-Forschungsprogramms die nächsten drei Jahre an der Brüsseler Uni arbeiten. Die belgische Bioingenieurin Valerie Trouet leitet seit 2022 gemeinsam mit Ella Jamsin das Belgische Klimazentrum.

Andreas Kockartz Belga
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Jeder dieser Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bringt spezifische Expertise in die Klimaforschung ein. Valerie Trouet aus Löwen in Flämisch-Brabant, die der Universität von Arizona angehört, untersucht, wie Baumringe Aufschluss über vergangene Klimaveränderungen geben können. An der VUB wird sie mit dem Klimatologen Wim Thiery zusammenarbeiten.

David O. Prevatt von der University of Florida konzentriert sich auf die Resilienz von Häusern und Städten gegenüber extremen Wetterereignissen. Er wird mit Michael Ryckewaert und anderen VUB-Forschern an Stadtplanung, Architektur, Wohnungspolitik und Klimaanpassung arbeiten.

Die Klimawissenschaftlerin Sol Kim von der University of Chicago bringt ihre Expertise in den Bereichen extreme Wetterereignisse, Klima-Attribution und künstliche Intelligenz ein. Die vierte Forscherin, Kirsten Heikkinen Dodson von der Lipscomb University, ist auf humanitäres Ingenieurwesen spezialisiert.

Valerie Trouet ist Dendroklimatologin

Brücke zwischen Europa und den Vereinigten Staaten

Laut Pieter Ballon, Vizerektor für Forschung an der VUB, zielt das Programm darauf ab, eine Brücke zwischen Europa und den Vereinigten Staaten zu schlagen: „Es geht nicht darum, dass Forscher die Verbindungen zu ihren amerikanischen Universitäten abbrechen. Dank dieser Forschungsprofessuren können sie an der VUB Projekte und Kooperationen entwickeln, um globale Herausforderungen im Zusammenhang mit Klima und Nachhaltigkeit anzugehen.“

„Die VUB zählt bereits zu den führenden europäischen Universitäten in den Bereichen Klima, Energie und Nachhaltigkeit. Mit diesen Lehrstühlen wollen wir uns zu einem zentralen Knotenpunkt zwischen Europa und den USA entwickeln“, ergänzt Pieter Ballon. Die Universität strebt an, sich weiter als internationales Forschungszentrum für Klima, Energie und Nachhaltigkeit zu etablieren.

Für Jan Danckaert, Rektor der VUB, ist internationale Zusammenarbeit für diesen Ansatz unerlässlich: „Die Klimakrise ist per Definition interdisziplinär und international. Es ist unmöglich, den Klimawandel aus der Perspektive einer einzelnen Disziplin oder eines einzelnen Landes zu verstehen oder zu bekämpfen.“

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