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Die Gebäude von KMI und BELSPO in Ukkel

Das belgische Klimazentrum wurde eröffnet und soll zur Referenz in Europa werden

In Ukkel bei Brüssel ist diese Woche das neue Klimazentrum eröffnet worden. Diese Einrichtung soll mittelfristig zur Referenz in Europa werden. Von hier aus soll die Klimaforschung in Belgien koordiniert werden und es soll Politik und Behörden dabei helfen, wissenschaftlich unterbaute Entscheidungen und Beschlüsse zu treffen. 

Andreas Kockartz
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Anfang dieses Jahres hatte die belgische Bundesregierung grünes Licht für die Einrichtung dieses Klimazentrums gegeben. Hier werden in erster Linie wissenschaftliche Einrichtungen, wie das in Ukkel benachbarte Königliche Wetteramt KMI, das staatliche wissenschaftliche Gesundheitsamt Sciensano, das Naturwissenschaftliche Instituts, das Institut für Aeronomie, das Afrikamuseum sowie die Polatstation „Prinzessin Elisabeth“ und die Königliche Sternenwarte ihre Kräfte bündeln. Dies soll den Impakt von Forschungsprogrammen stärken.

Das Klimazentrum wird zudem auch mit den Universitäten und anderen Forschungszentren zusammenarbeiten, die rund um die klimatischen Herausforderungen herum arbeiten. So soll auch ein höheres Forschungsniveau erreicht werden. Regierungen aus den In- und Ausland sollen sich auf die Arbeit dieses Zentrums berufen können. Das Klimazentrum wird kein Institut rein wissenschaftlicher Untersuchungen sein, sondern eine Struktur, die die Arbeit in Sachen Klima der angeschlossenen Institute und Einrichtungen koordiniert, organisiert, verbindet und die die dazu notwendigen Weichen stellen soll.

Zu Hause ist das Klimazentrum im Pool-Raum des belgischen Amtes für Wissenschaftspolitik (BELSPO) in Ukkel. Insgesamt wurden für diese föderale Einrichtung 10 Stellen geschaffen und jährlich fließen zum Anfang 2 Mio. € Funktionskosten aus der Staatskasse in die Arbeit dieses neuen Zentrums. Die Leitung des Klimazentrums übernehmen zwei Frauen: Ella Tamsin ist Physikerin mit Fachbereich schwarze Löcher und die Wissenschaftlerin Valèrie Trouet studierte den Klimawandel in der Vergangenheit anhand der Jahresringe von Bäumen.

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