Dass es in Flandern im vergangenen Monat kaum oder gar nicht geregnet hat, spiegelt sich auch in den Grundwasserständen wider. Messungen vom 2. August zeigen, dass an 81 % der Messpunkte für diese Jahreszeit sehr niedrige (56 %) bis niedrige (25 %) Grundwasserpegel gemessen wurden.
Grundwasserpegel an über 80 % der Messpunkte in Flandern niedrig bis sehr niedrig
Andreas Kockartz
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Nur 16 % wiesen normale und 3 % hohe Grundwasserstände auf. Dies geht aus dem Monatsbericht des Flämischen Umweltamtes (VMM) zum Zustand des Wassersystems in Flandern hervor.
Da für die kommende Woche kein nennenswerter Regen vorhergesagt ist, ist auch kurzfristig keine Besserung zu erwarten. „Die Überwachung der Lage wird daher weiter intensiviert“, so das VMM.
Aufgrund der Prognosen geht das VMM davon aus, dass die „niedrigen bis sehr niedrigen Grundwasserpegel für diese Jahreszeit auch im kommenden Monat in allen Wetterszenarien vorherrschen werden.“ Bei weiter anhaltendem trockenem Wetter kann dieser Anteil auf etwa 85 % steigen, während er bei nassem Wetter auf etwa 55 % sinken kann.

