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Sechs Todesopfer bei Brand im OXY-Gebäude im Zentrum von Brüssel

Nach dem Brand auf der Baustelle des OXY-Gebäudes am Brüsseler Place de Brouckère haben die Behörden am Dienstagabend den Tod von sechs Menschen bestätigt. Vier davon arbeiteten bei dem Betrieb OTM aus Alken (Provinz Limburg). Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich rund 250 Arbeiter auf der Baustelle. 

Belga Martina Luxen
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„Wir konnten den ersten Aufzugsschacht öffnen und haben dort die sechs Opfer gefunden“, erklärte Valentina Marocchi, Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Auch der zweite Aufzugsschacht des Gebäudes wurde nach dem Brand durchsucht. Dort wurden keine weiteren Opfer gefunden. 

Vier der sechs Todesopfer arbeiteten für das Unternehmen On Time Metalworks (OTM) in Alken (Provinz Limburg). Nach Angaben von Bürgermeister Marc Penxten machten die vier Todesopfer den gesamten Außendienst der Firma aus. Insgesamt beschäftigt OTM acht Menschen.

Brand in Aufzugsschächten 

Das Feuer war am Dienstagmorgen kurz vor 8 Uhr im zweiten Stock des im Umbau befindlichen Gebäudes ausgebrochen. Der Brand konnte zunächst gelöscht werden, doch die Flammen breiteten sich anschließend in einen Aufzugsschacht aus und verursachten dort einen zweiten Brandherd. Zwei Aufzüge blieben stecken. 

Zum Zeitpunkt des Brandes waren etwa 250 Arbeiter auf der Baustelle tätig. Sie wurden evakuiert und vorübergehend im Personalrestaurant des Verwaltungszentrums BruCity untergebracht. 

Während der Evakuierung stellte sich heraus, dass sechs Arbeiter vermisst wurden. Fünf davon waren Belgier, einer hatte die rumänische Staatsangehörigkeit.

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