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Genehmigung für die Sanierung des Brüsseler Jubelparks: „Grünes Herz der Hauptstadt“

Der Auftraggeber Beliris hat die Genehmigung für die Sanierung des Jubelparks erhalten. Dies gab das Kabinett der Staatssekretärin für Stadtplanung, Audrey Henry (MR), bekannt. Ziel ist die Sanierung des Parks bis zum 200. Jahrestag Belgiens im Jahr 2030, wie die Brüsseler Nachrichtenplattform BRUZZ kürzlich meldete.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Der Brüsseler Fonds Beliris plant, den grünen Charakter des Jubelparks zu stärken und hat jetzt die Genehmigung dafür erhalten. Die geplanten Arbeiten dienen der Wiederherstellung des Baumbestands im Park. Neue Pflanzungen sollen die Artenvielfalt erhöhen.

Darüber hinaus werden die Wege neu angelegt und asphaltierte Flächen durch Naturstein ersetzt. Besonderes Augenmerk wird auf die Bodendurchlässigkeit gelegt. Regenwasser von den Dächern der Museen im Park wird in Reservoirs gesammelt und in Trockenperioden zur Bewässerung der Pflanzen genutzt. Beliris plant außerdem die Anlage mehrerer Regengärten.

Angepasste Pläne

Die Pläne wurden Anfang des Jahres leicht angepasst. Die Leichtathletikbahn wird z.B. nicht erweitert, sondern verkürzt und verschmälert. Im Mittelteil der Bahn werden zwei Kunstrasen-Multisportfelder angelegt, die Platz für Aktivitäten wie Yoga und Slacklining bieten.

Eine weitere Änderung betrifft die Beleuchtung. Sie wird im gesamten Park modernisiert, bleibt aber nur auf den zentralen Alleen die ganze Nacht über eingeschaltet. Auf den übrigen Wegen schaltet sich die Beleuchtung nach Mitternacht ab. „Dies schützt die Ruhe der Tierwelt, bekämpft Lichtverschmutzung und spart viel Energie“, heißt es.

„Natur erhalten und stärken“

„Der Jubelpark ist nicht einfach nur ein Ort auf der Landkarte von Brüssel. Er ist ein Wahrzeichen, ein Symbol, ein Treffpunkt, den jeder Brüsseler auf die eine oder andere Weise in seinem Gedächtnis verankert hat“, sagte Brüssels Staatssekretärin für Raumordnung, Stadtplanung, öffentliche Sauberkeit und Energie, Audrey Henry (MR, frankophone Liberale), die bereits an das Jahr 2030 denkt.

Dann feiert Belgien sein 200-jähriges Bestehen und die Staatssekretärin hofft, dies im Jubelpark feiern zu können, so wie die Vereinigten Staaten dort vor 2 Wochen ihr 250-jähriges Jubiläum begangen haben. „Ganze Generationen sind hier spazieren gegangen, haben gefeiert, sind gerannt, haben geträumt und sich getroffen“, sagte Henry: „Jetzt, da Belgiens 200-jähriges Jubiläum naht, muss dieser Park erhalten und restauriert werden, damit auch neue Generationen dort ihre eigenen Geschichten schreiben können.“

Alle sind froh

Belgiens Innenminister Bernard Quintin (MR), zuständig für den Brüssel-Investierungsfonds Beliris, reagierte zufrieden auf die erteilte Genehmigung für den Jubelpark: „Mehr denn je wird es das grüne Herz der Hauptstadt sein: ein attraktiver Wohn- und Treffpunkt für die Einwohner und die vielen Touristen.“

„In einer Stadt, die mit den Herausforderungen des Klimawandels konfrontiert ist, ist der Bau dieser grünen Lunge eine direkte Investition in die Lebensqualität der Brüsseler Bevölkerung“, so Ans Persoons (Vooruit), Staatssekretärin für Umwelt, Klima und Kulturerbe in Brüssel: „Unser Ziel ist klar: die Natur zu erhalten und zu stärken und gleichzeitig eine vielfältige und sichere Nutzung für die Brüsseler Bevölkerung zu gewährleisten.“

Beliris verfügt über ein Budget von 20 Mio. € für die Durchführung der Arbeiten

Der 1880 anlässlich des 50. Jahrestags der Unabhängigkeit Belgiens angelegte Jubelpark („Parc du Cinquantenaire“ in Französisch) ist eine Gartenanlage im „französischen Stil“ mit historischer Bedeutung. Hier kann man neben Gartenkunst auch Denkmäler, Skulpturen und Museen bewundern. Überragt wird der Park von einem Triumphbogen mit drei Arkaden, auf denen eine bronzene Quadriga prangt.

Aussicht von der Quadriga aus in Richtung EU-Kommission

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