Die drei Museen und eine Kunstinstitution im Brüsseler Jubelpark (Foto) planen eine strukturelle Stärkung ihrer Zusammenarbeit. Ziel ist, das Besuchererlebnis zu verbessern. Die alten und neuen Partner beabsichtigen, bestehende Initiativen wie das gemeinsame Ticket für die drei Museen weiterzuentwickeln und sich auf den Austausch von Expertise in den Bereichen Forschungs- und Sammlungsmanagement zu konzentrieren, wie die Brüsseler Newsplattform BRUZZ und die Nachrichtenagentur Belga melden.
Die vier Kulturinstitutionen unterzeichneten in dieser Woche eine entsprechende Absichtserklärung. Konkret handelt es sich dabei um das Automobilmuseum Autoworld, das Königliche Institut für Kulturerbe (KIK), die Königlichen Museen für Kunst und Geschichte (KMKG) und das War Heritage Institute - auch bekannt als Armeemuseum, wo kürzlich erst die Halle für die Luftfahrt-Kollektion renoviert wurde.
Mit der Absichtserklärung bekräftigen die vier Institutionen „ihr gemeinsames Ziel, den Jubelpark zu einem führenden Kultur-, Wissenschafts- und Tourismuszentrum in Belgien und darüber hinaus weiterzuentwickeln“. Die Partner beabsichtigen, bestehende Initiativen wie die gemeinsamen Eintrittskarten für die drei Museen auszubauen und sich auf den Austausch von Fachwissen in den Bereichen Forschung und Sammlungsmanagement zu konzentrieren.
Gemeinsam begrüßen die vier Einrichtungen jährlich 500.000 Besucher und verfügen „über ein erhebliches Wachstumspotenzial, sowohl hinsichtlich der Reichweite als auch der internationalen Attraktivität“, so die Unterzeichner. Die Zusammenarbeit ist besiegelt, doch die Partner werden, wie es in der Erklärung heißt, „ihre eigene Identität und Autonomie bewahren“.
Besseres Besuchererlebnis
Durch gemeinsame Initiativen, Ausstellungen und Veranstaltungen wollen diese Einrichtungen das Besuchererlebnis verbessern. Sie planen z.B. eine gemeinsame Präsenz bei der Brüsseler Museumsnacht und die Organisation von öffentlichen Konzepten wie z.B. nächtliche Veranstaltungen mit Übernachtung in den Museen.
Trotz all dieser gemeinsamen Konzepte und Ideen werden diese Kultur- und Geschichtseinrichtungen „ihre eigene Identität und Autonomie bewahren, sich aber gleichzeitig verpflichten, durch strukturierte Zusammenarbeit mehr Synergien zu schaffen und ihre gesellschaftliche Wirkung zu verstärken“.
