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Die Staatsanwaltschaft bestätigt: Brand in Antwerpener Wohnblock entstand bei Arbeiten an einem Stromkasten

Auslöser des schweren Feuers, bei dem in der vergangenen Woche fünf Frauen in einem Appartementgebäude im Ortsteil Linkeroever in Antwerpen ums Leben kamen, war die Installation eines neuen Verteilerkastens für das Stromsystem, bei der eine Kupferwasserleitung beschädigt wurde. Dies bestätigte die Antwerpener Staatsanwaltschaft auf Grundlage der Erkenntnisse des beauftragten Brandsachverständigen.

Andreas Kockartz Belga
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Dem aktuellen Ermittlungsstand zufolge drang durch das Leck Wasser in die Stromversorgung der Wohnungen ein. Dies verursachte einen Kurzschluss und extrem hohe Temperaturen, woraufhin der Brand ausbrach. Das Feuer konnte sich anschließend über den Versorgungsschacht schnell auf die oberen Stockwerke ausbreiten.

Die gerichtlichen Ermittlungen unter der Leitung eines Untersuchungsrichters ist noch in vollem Gange, so die Staatsanwaltschaft. Der Sachverhalt wird vorläufig als fahrlässige Brandstiftung und fahrlässige Handlung mit Todesfolge eingestuft.

Die Staatsanwaltschaft hatte am Dienstagabend zu einer Informationsveranstaltung für die Angehörigen der Opfer und die Bewohner des Wohnhauses eingeladen. Der Untersuchungsrichter, der Brandsachverständige und die Kriminalbeamten erläuterten die ersten Ergebnisse der Ermittlungen. Die Anwesenden wurden dabei von Mitarbeitern des Opferschutzdienstes der Stadt Antwerpen begleitet.

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