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Die "Primula" (Archivfoto, im Hafen von Zeebrügge)

Straße von Hormus: Das belgische Minensuchboot “Primula” wartet einsatzbereit im Mittelmeer

Die „Primula“ ist einsatzbereit, wie Belgiens Marinekommandant Admiral Tanguy Botman (Foto ganz unten) in der VRT-Sendung „Terzake“ („Zur Sache“) angab. Der Minensucher wartet im Mittelmeer auf einen Einsatz in der Straße von Hormus, doch ein politischer Beschluss, um das Schiff an dieser Sicherheitsoperation in der Straße von Hormus einsetzen zu können, steht noch aus.

Andreas Kockartz
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Admiral Botman erinnerte in „Terzake“ daran, dass der Einsatz der „Primula“ an einige Bedingungen gekoppelt ist: „Diese Bedingungen sind wichtig. Es handelt sich dabei um ein internationales Mandat und um eine permanente Waffenruhe. Das ist vorläufig noch nicht der Fall.“

Belgien hat das Minensuchboot im Mittelmeer „vorstationiert“, so Admiral Botman, damit es schnell am Einsatzort sein kann, wenn von Seiten der Politik eine Entscheidung getroffen wird. Aber, dort werden im NATO-Verband vorbereitende Ausbildungen absolviert, „um die Expertise unserer Leute weiter wachsen zu lassen.“  

Vorläufig nur die „Primula“

Vorerst kommt von belgischer Seite her nur das Minensuchboot „Primula“ zum (möglichen) Einsatz in der Straße von Hormus, doch es können auch andere Mittel genutzt werden: „Wir haben auch tragbare Drohnen, die mit einem Flugzeug in Position gebracht werden können, um andere Drohnen zu erkennen, die dann dann vernichten kann.“

Laut Admiral Botman können aber auch weitere Soldaten dort eingesetzt werden und im Herbst könnte auch eine Fregatte der belgischen Marine dorthin auslaufen. Er erinnert auch daran, dass die „Primula“ lediglich ein Minensucher ist: „Sie ist ein kleines Schiff, dass Minen detektiert, um sie danach zu vernichten, doch sie verfügt nicht über Mittel zur Selbstverteidigung.“ Sie muss also im EU- bzw. NATO-Verband operieren.

Gefährlicher Einsatz?

Es sei nicht wirklich sicher, ob in der Straße von Hormus, eine der weltweit wichtigsten Wasserstraßen, überhaupt Seeminen verbreitet wurden, so der belgische Marinekommandant: „Aber es ist auch interessant, um mit Minensuchbooten vor Ort zu sein, um die Menschen zu beruhigen, dass keine Minen dort liegen.“

„Eine militärische Mission ist immer gefährlich“, so Admiral Botman. Darum sei es wichtig, diese Operation mit einer breiten Koalition zu beginnen, wenn alle Bedingungen dafür erfüllt sind: „Das ist keine Entscheidung, die aus einem Bauchgefühl heraus getroffen wird, sondern auf Basis einer Risikoanalyse.“   

Belgiens Marinekommandant Admiral Tanguy Botman

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