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In der Brüsseler Gemeinde Ukkel befinden sich die Sternenwarte (KSB) und das Wetteramt (KMI)

Die Königliche Sternwarte in Brüssel feiert ihr 200-jähriges Jubiläum

Die Königliche Sternwarte von Belgien in der Brüsseler Gemeinde Ukkel feiert heute ihr 200-jähriges Bestehen. In den kommenden Monaten wird dieses Jubiläum mit einer Reihe von Veranstaltungen gefeiert, von „Astronomie vor der Haustür“ bis hin zu Konzerten im Planetarium. Am 8. Juni 1826 unterzeichnete König Wilhelm I. der Niederlande - Belgien existierte damals noch nicht - die Gründungsurkunde der Brüsseler Sternwarte.

Andreas Kockartz Belga
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Der erste Direktor der Sternwarte war der Wissenschaftler Adolphe Quetelet (1796 -1874). „Was als bescheidene Sternwarte begann, entwickelte sich zu einem international renommierten wissenschaftlichen Institut mit Forschungsschwerpunkten in Astronomie, Geophysik, Seismologie, Weltraummeteorologie und der Erforschung anderer Planeten“, sagte Direktor Ronald Van der Linden zu diesem Jubiläum.

Die Sternwarte wurde später in Königliche Sternwarte von Belgien (KSB) umbenannt und zog 1890 an ihren heutigen Standort in Ukkel in Brüssel um.

Anlässlich ihres 200-jährigen Jubiläums organisiert die KSB eine Reihe von Veranstaltungen für die Öffentlichkeit. So finden beispielsweise am 26. und 27. September 2026 Tage der offenen Tür auf dem Plateau in Ukkel statt, an denen das Königliche Meteorologische Institut (KMI) und auch das Königliche Belgische Institut für Weltraum und Aeronomie teilnehmen. Auch die Radioastronomische Station Humain in der Nähe von Rochefort (Provinz Namur) kann besichtigt werden.

Teleskope auf der Straße und in Parks

Die KSB organisiert außerdem eine Reihe kostenloser „Astronomie-Aktionen im Freien“. An klaren Tagen und Abenden werden Teleskope in Parks und auf Plätzen in Brüssel aufgestellt, wo jeder herzlich eingeladen ist, Sonne, Mond, die Planeten und die Sterne zu beobachten.

Im November und im Dezember finden Vorträge im Palast der Akademien in Brüssel statt. Im Januar 2027 gibt das Brüsseler Philharmonische Orchester vier Konzerte im KSB-Planetarium. 30 Musiker, 12 Gesangsstimmen und ein Dirigent führen „Die Planeten“ des britischen Komponisten Gustav Holst auf.

Das vollständige Programm finden Sie auf der Jubiläumswebsite: https://200year.observatory.be/

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