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Inland
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Chefsache: Volvo Cars muss in Gent bleiben

Die Zukunft von Volvo Cars Gent wurde im Büro von Premierminister Bart De Wever (N-VA) besprochen. Rund 6.500 Menschen arbeiten in dieser Autofabrik und damit ist Volvo Cars das größte Werk in Flandern. Verschiedene Volvo-Modelle laufen vom Band, darunter der beliebte EX30. 

Andreas Kockartz
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Vertreter des Unternehmens waren am Mittwochvormittag zu dem Treffen am Kabinettssitz des Premierministers eingeladen, ebenso wie die Vize-Premierminister der Bundesregierung und der flämische Ministerpräsident Matthias Diependaele, der wie Premier De Wever Mitglied der flämischen Nationaldemokraten N-VA ist.

Das war nicht die erste Konsultation bezüglich der Zukunft dieses Automobilwerks in Belgien. Volvo Cars baut ein neues Werk in der Slowakei, also in einem Land, in dem die Lohnkosten deutlich niedriger sind, als in Belgien.

Taskforce soll das Werk in Belgien behalten. Flanderns Ministerpräsident Matthias Diependaele sagte nach der Gesprächsrunde bei Premier De Wever: „Tatsächlich sind bereits mehrere Arbeitsgruppen aktiv. Es wird zwar als Problem dargestellt, ist aber in Wirklichkeit eine Chance. Und genau diese Chance müssen wir nutzen. Sollten sich die Mitarbeiter von Volvo keine Sorgen machen? Nein, wir setzen alles daran, dies in eine Chance zu verwandeln und ihnen mehr Sicherheit zu geben. Das erfordert zwar Arbeit, die aber am besten diskret erfolgt.“

Bei seinem Arbeitsbesuch in China sprach Belgiens Außenminister Maxim Prévot von der frankophonen Zentrumspartei Les Engagés mit Vertretern des Geely-Konzerns, dem Eigentümer von Volvo Cars. Er hob dabei die Stärken Belgiens und von Volvo Cars in Gent hervor. Prévot erklärte anschließend, er erwarte von Geely eine positive Bewertung des Standorts in Belgien.

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