Die flämische Naturschutzbehörde (ANB) ruft alle Besucherinnen und Besucher zu erhöhter Vorsicht in den Naturschutzgebieten auf. Rauchen und offenes Feuer sind verboten. Aufgrund des ausbleibenden Regens gilt dort seit mehreren Tagen die Warnstufe „Code gelb“ für Waldbrandgefahr. Im Hohen Venn in der Provinz Lüttich bzw. im deutschsprachigen Ostbelgien weht sogar die rote Fahne.
Rauchen und offenes Feuer verboten: Waldbrandgefahr durch Dürre in den flämischen Naturschutzgebieten
Bei erhöhter Waldbrandgefahr in Wäldern und Naturschutzgebieten berechnet ANB täglich die genaue Gefahrenstufe. Darauf basierend legt die Behörde die jeweils geltende Waldbrand-Warnstufe fest. In allen Naturschutzgebieten Flanderns gilt seit mehreren Tagen „Code gelb“. Die Verantwortlichen und die Feuerwehr sind in diesen Tagen besonders wachsam. Die Feuerwachtürme werden entsprechend der Risikobewertung durch besetzt. Die flämische Naturschutzbehörde ruft alle Besucherinnen und Besucher zu erhöhter Vorsicht in den Naturschutzgebieten auf. Rauchen und offenes Feuer sind verboten.
Teile des Hohen Venns gesperrt
Gestern wurde im Naturschutzgebiet des Hohen Venns im Osten Belgiens aufgrund erhöhter Waldbrandgefahr die rote Fahne gehisst. Der Zugang zu diesem Gebiet ist eingeschränkt und teilweise ganz verboten. Einige Zonen sind weiterhin zugänglich, während andere Wege vorübergehend gesperrt wurden. Die betroffenen Zonen befinden sich hauptsächlich im südwestlichen und nordöstlichen Teil des Hohen Venns. Diese Maßnahme bleibt so lange in Kraft, wie die aktuelle Dürreperiode andauert.
KMI: „April viel zu trocken“
Es ist in diesem Monat sehr trocken. Das Königliche Meteorologische Institut (KMI) hat an der Referenz-Wetterstation in Ukkel/Brüssel bisher lediglich 9,1 Millimeter Niederschlag gemessen. Das ist fünfmal weniger als der Normalwert für diese Jahreszeit. Die Dürre wird mindestens noch eine Woche andauern. Niederschläge werden erst Anfang nächsten Monats erwartet.

