Im Naturschutzgebiet Hohes Venn in Ostbelgien wurden die roten Fahne gehisst. Aufgrund erhöhter Brandgefahr durch die anhaltende Trockenheit ist der Zugang zu bestimmten Bereichen seit Donnerstag bis auf weiteres verboten, wie die Forstverwaltung mitteilte.
Die roten Fahnen Flagge wurden an verschiedenen Zugängen zu Wanderrouten angebracht. Mitarbeiter der Forstverwaltung kontrollieren zudem die Einhaltung dieser Verbote, die die deutschsprachige Tageszeitung Grenzecho aus Ostbelgien dazu meldet.
Die Maßnahme gilt so lange, wie die Trockenheit in diesen Tagen ein Risiko auf Brandgefahr darstellt. Betroffen sind die sensible Zonen innerhalb des Naturschutzgebiets, in denen sich besonders trockene Vegetation rasch entzünden kann.
Personen, die sich trotz des Verbotes und der sichtbaren roten Fahnen in einem der wegen Brandgefahr gesperrten Gebiet aufhalten, müssen mit einem Bußgeld von 250 € pro Person rechnen. Die Forstverwaltung rät deshalb dazu, die Beschilderung und Hinweise vor Ort auf jeden Fall zu beachten. Dieser Aufruf gilt sowohl zur eigenen Sicherheit, als auch zum Schutz eines der empfindlichsten Naturschutzgebiete der gesamten Region.
