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Inland
Wirtschaft

Der Streik bei der belgischen Post geht noch weiter: 91 % der Postzustellung in Flandern erfolgt aber bereits wieder

Der Streik bei Bpost dauert auch am Dienstag noch an. In Brüssel werden keine Briefe oder Pakete zugestellt, während in Wallonien die Hälfte der Zustellbezirke abgedeckt ist. In Flandern funktioniert aber wieder über 90 % der Zustellung.

Andreas Kockartz
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Ein Teil der Belegschaft bei Bpost streikt bereits seit März. Grund dafür sind die Pläne der Post, die Arbeitszeiten anzupassen, um besser auf die veränderten Gegebenheiten des Paketmarktes reagieren zu können. Management und Gewerkschaften trafen sich am Dienstag erneut zu Verhandlungen. Das Management legte den Gewerkschaften einen neuen Vorschlag vor, der jetzt von den Mitgliedern geprüft wird.

In der Zwischenzeit setzt ein Teil der Belegschaft die Streikmaßnahmen fort.

  • In Brüssel blockieren die streikenden Mitarbeiter weiterhin alle Verteilzentren und verhindern so die Zustellung von Paketen und Briefen.

  • In Wallonien werden heute 49 % der Zustellbezirke abgedeckt.

  • In Flandern arbeiten 91 % der Zustellregionen. In Limburg (Genk, Hasselt, Lummen, Dilsen und Overpelt) finden derzeit Streiks noch  in den Verteilzentren statt. Auch in Flämisch-Brabant (Ternat, Aarschot und Leuven-Keerbergen) sind drei Verteilzentren betroffen.

Hunderttausende Pakete in Charleroi

Der Streik dauert seit rund drei Wochen an. Dadurch konnten viele Briefe und Pakete bisher nicht zugestellt werden. Aufgrund der großen Mengen werden sie in Ausweichlagern der Bpost zwischengelagert. Dies gilt unter anderem für Gosselies bei Charleroi, wo Hunderttausende Pakete und Millionen Briefe auf ihre Zustellung warten. „Die Lagerung erfolgt dort sicher und unter optimalen Bedingungen. Die Post verbleibt dort keinen Tag länger als nötig“, so Bpost-Sprecher Mathieu Goedefroy.

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