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Auch Künstler aus Belgien unterzeichneten den Eurosong-Boykottaufruf

Mehr als 1.000 internationale Künstler rufen in einem offenen Brief zum Boykott des Eurovision Song Contest auf, da Israel teilnimmt – ein Land, das laut UN-Menschenrechtskommission des Völkermords im Gazastreifen schuldig ist. Der Appell richtet sich an die teilnehmenden Musiker, die übertragenden öffentlich-rechtlichen Sender und die Fans. Zu den Unterzeichnern gehören Größen wie Brian Eno und die ehemaligen Eurovision-Gewinner Emmelie de Forest und Charlie McGettigan sowie auch einige Musikerinnen und Musiker aus Belgien. 

Andreas Kockartz
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Zahlreiche belgische Musikerinnen und Musiker erklären, das Festival normalisiere „Völkermord und die brutale militärische Besatzung durch Israel“. Es ist nicht das erste Mal, dass sich die belgische Musik-, Kultur- und Kunstszene zu Wort meldet. Bereits im letzten Jahr unterzeichneten über 130 bekannte flämische Persönlichkeiten eine Petition gegen die Gewalt im Gazastreifen.

Das Hip-Hop-Duo Blackwave. veröffentlichte zuvor die Single „Nothing left to lose“, um die Botschaft zu bekräftigen und Oxfam Belgien startete kürzlich den Kampagnensong „Voices rise up“, eine Zusammenarbeit von 50 belgischen und palästinensischen Künstlern. 

Die Liste der belgischen Künstler, die den offenen Brief unterzeichnet haben

Lady Linn, Sioen, Inez Carsauw, Absynthe Minded, DAAN, Isolde Lasoen, Lucy Grauman, Het Zesde Metaal, Valentine U., Cécile Broché, Geike Arnaert, Ailani Housen, Jules Dirkx, soFa elswere, Madelinksi, Selva Kalú, Geremias, Cikdrums, Margareta Andersen, Panagiota Theofilopoulou, Gwen Regout, Marios Bellas,  Suzu me, Michel, Pieter Embrechts, Ozark Henry, Willem Ardui (Belgium) · blackwave, Aäron Koch, Elise Béton Tragique, Krötale, João Lobo, Marija Rasa Kudavaite, Zé Almeida, ZAP MAMA, Stef und Marie de Conde.

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