Der Einsatz von Soldaten auf den Straßen in Belgien primär vor jüdischen Einrichtungen, beginnt am Montag (23. März 2026). Bundesverteidigungsminister Theo Francken (N-VA) gab dies am Donnerstag im Parlament bekannt. Maximal 200 Soldaten werden gleichzeitig für drei Monate eingesetzt. Anschließend wird die Zahl auf 90 Mann reduziert.
Bald Militär auf den Straßen von Antwerpen und Brüssel: „Maximal 200 Soldaten für drei Monate“
Ab Montag werden die Soldaten jüdische Einrichtungen Antwerpen und Brüssel bewachen. Der Generalkommissar der Bundespolizei hatte die Armee hierfür über einen Artikel des Polizeigesetzes angefordert. Später wird der Einsatz der Armee im öffentlichen Raum auf weitere Aufgaben ausgeweitet, wie die Unterstützung der Bahnpolizei und die Teilnahme an der Full Integrated Police Action (FIPA) gegen Drogenkriminalität.
Laut Verteidigungsminister Francken ist der Einsatz auf maximal 200 gleichzeitig aktive Soldaten begrenzt. Und das für maximal drei Monate. Tatsächlich entspricht die Zahl von 200 gleichzeitig aktiven Soldaten 600 Mann, um die Rotation gewährleisten zu können. Der Einsatz wird daher auch nicht jahrelang andauern können, da zusätzlich zu den 200 Soldaten bereits 50 weitere Soldaten zur Bewachung der hiesigen Nuklearanlagen eingesetzt werden - eine Aufgabe, die zuvor von der Polizei übernommen wurde.
Nach drei Monaten wird die Zahl auf 90 Soldaten reduziert, die dann die jüdischen Einrichtungen in Antwerpen und die Bahnhöfe bewachen werden und im Kampf gegen die die Drogenkriminalität zum Einsatz kommen.

