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Repatriierung durch die belgische Luftwaffe findet teilweise statt: Flüge von Hurghada nach Brüssel

Laut dem Außenministerium wurden die belgischen Rückführungspläne angepasst. „Für Belgier, die mit dem Bus von Katar nach Riad (Saudi-Arabien) reisen, ändert sich nichts“, so Außenamtssprecher David Jordens. Der Bustransport aus der katarischen Hauptstadt Doha ist für Donnerstagabend geplant. Reisende müssen sich anschließend mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung setzen, um gegebenenfalls ihren Rückflug nach Belgien zu buchen.

Andreas Kockartz
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Für Reisende aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, die mit dem Bus nach Muskat (Oman) fahren, gibt es Anpassungen. Die bereits geplanten Flugverbindungen von dort aus nach Hurghada (Ägypten) finden doch statt. Zusätzlich werden jetzt auch Militärflüge von Hurghada nach Brüssel eingeplant.

„In Muskat steht ein A400M mit 100 Sitzplätzen für den Flug nach Hurghada bereit. Außerdem ist dort ein MRTT-Flugzeug (Foto) mit einer Kapazität von 250 Passagieren verfügbar,“ so Jordaens. Bislang haben sich rund 60 Personen aus Katar und etwa 800 Betroffene aus den Vereinigten Arabischen Emiraten registriert. „Reisende können sich bis heute Abend um 20 Uhr für die Rückführung anmelden“, sagte Jordens.

Werden die Flugzeuge so lange ununterbrochen fliegen, bis alle Reisenden zurück sind? „Jeder Schritt wird geprüft. Die Operation wird so lange dauern wie nötig: entweder bis wieder ausreichend Linienflüge zur Verfügung stehen oder bis alle zurück sind.“ Derzeit halten sich noch rund 2.500 belgische Touristen in der Region auf. Mehrere tausend Landsleute leben in dieser Region. Diese werden nicht in die Rückführungsaktionen der belgischen Behörden mit einbezogen.

Bundesaußenminister Maxime Prévot (Les Engagés) sagte, die Regierung sei kein Reisebüro: „Unsere Hauptaufgabe als belgischer Staat ist nicht die eines Reisebüros, sondern die Gewährleistung der Sicherheit unserer Landsleute. Unsere oberste Priorität ist, sie aus den Konfliktgebieten in Sicherheit zu bringen. Deshalb beabsichtigen wir nicht, jeden Einzelnen an die Hand zu nehmen und ihn bis zu seinem Briefkasten in Brüssel zu begleiten, auch wenn ich verstehe, dass die Menschen erschöpft sind.“ 

Ein Flug mit einer belgischen Militärmaschine von Oman nach Brüssel kostet 600 €. 

Etwa 50 Belgier via Luxemburg repatriiert

An Bord von zwei Maschinen, die aus Muskat, der Hauptstadt von Oman nach Luxemburg flogen, sind am Donnerstag auch rund 50 Belgier aus der Krisenregion im Nahen Osten nach Europa zurückgekehrt. Eine Maschine war ein von der luxemburgischen Regierung gechartertes Flugzeug und die zweite Maschine war ein regulärer Flug der Luxair.  

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