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Im Nahen Osten gestrandete Belgier für einen „redlichen Preis“ in sichere Länder ausgeflogen - Dann müssen sie selbst sehen, wie sie nach Hause kommen

Belgier, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten oder in Katar durch den Krieg gegen den Iran festsitzen, werden als erste evakuiert. Nach einer Pressemitteilung der Regierung werden sie von der Luftwaffe für einen „redlichen Preis“ in sichere Länder im Nahen Osten ausgeflogen und müssen dann selbst sehen, wie sie von dort aus nach Hause kommen können. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Durch die Schließung der Lufträume über weiten Teilen des Nahen Ostens und der Golf-Region sind auch zahlreiche Belgier gestrandet und können nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren. Inzwischen haben sich rund 2.500 dort gestrandete Urlauber über die Webseite „Travallers Online“ des belgischen Außenministeriums registriert.

Belgien wird nur diese Landsleute repatriieren, bzw. aus den vom Iran angegriffenen Ländern rausbringen. Belgier, die dort leben und über eine eigene Wohnung verfügen, werden ausdrücklich nicht evakuiert. Man setze alles in Bewegung, so die Pressemitteilung, um diese Rückkehr unter den bestmöglichen Umständen zu organisieren. Man müsse ehrlich sein, „nicht nur die Sicherheitslage sei äußerst instabil, überdies ist es unmöglich, um alle gleichzeitig zurückzubringen.“ Etwa 400 Belgier vor Ort wollen auf diese Art und Weise ihre Heimreise antreten.  

Wie soll das funktionieren?

Zunächst werden die Betroffenen, die sich in Katar aufhalten, über den Landweg in Richtung Ryad in Saudi-Arabien gebracht, von wo aus kommerzielle Flüge starten. Sie müssen sich dazu mit ihren Reisebüros oder Fluggesellschaften einigen, damit diese die Flüge organisieren.

Landsleute, die in den VAE sind, werden möglicherweise ebenfalls mit Bussen in andere Länder gebracht. Das belgische Verteidigungsministerium prüft, ob diese mit Flugzeugen der Luftwaffe, Airbus-Transportmaschinen vom Typ A400M (Foto oben) oder ein Armee-Airbus vom Typ A330 MRTT, „für einen redlichen Preis“ ausgeflogen werden können. Von den Ländern aus, in die sie gebracht werden, müssen diese ebenfalls selbst weitersehen, wie sie nach Hause kommen (siehe oben).

Das Außenamt kontaktieren

Das belgische Außenministerium hat eine Notnummer eingerichtet, über die sich Betroffene an die Behörden wenden können: 0032/2/501 40 00.

Weiter gilt die Empfehlung, sich über die Webseite travellersonline.diplomatie.be bzw. über die belgischen Botschaften oder Konsulate zu melden und zu registrieren.  

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