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Rubens-Triptychon in Antwerpener Kathedrale wird restauriert

Ein Triptychon des Malers Peter Paul Rubens in der Antwerpener Liebfrauenkathedrale wird restauriert. Das Kunstwerk, das Rubens 1611 und 1612 vor Ort schuf, weist Risse in den Holztafeln auf, zudem ist die Farbschicht nicht mehr ausreichend haftend. In der Kathedrale wird vorübergehend ein Fotodruck des Triptychons den leeren Platz ausfüllen.

Jens Van Reet
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Es handelt sich um die „Auferstehung Christi“ auf der Mitteltafel, flankiert von Gemälden Johannes des Täufers und der heiligen Martina. Nach Angaben des Königlichen Instituts für das Kunstpatrimonium (KIK-IRPA) war das Triptychon, auch Epitaphtriptychon genannt, reif für eine umfassende Restaurierung.

Ein Team internationaler Experten wird einen Stufenplan für die Restaurierung ausarbeiten und die Technik von Rubens analysieren. Die während der Restaurierung gewonnenen Erkenntnisse sollen auch an andere Forscher weltweit weitergegeben werden.

Die flämische Regionalregerierung wird das Projekt zu 80 Prozent finanzieren. Das Triptychon ist in die Topstückeliste der Flämischen Gemeinschaft aufgenommen.

„Ich freue mich daher, dass dieses Triptychon gründlich restauriert wird und dass wir die Kirchenfabrik der Antwerpener Kathedrale dabei finanziell unterstützen können“, erklärte die flämische Kulturministerin Caroline Gennez (Vooruit, flämische Sozialisten).

Die verbleibenden 20 Prozent der Kosten werden vom Fonds Freunde der Kathedrale der König-Baudouin-Stiftung getragen.

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