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Belgiens Premierminister De Wever zu Grönland: „Wir müssen Trump sagen: bis hier und nicht weiter“

„Wir müssen als Europa zu Trump sagen: bis hier und nicht weiter. ‚Back down‘, oder wir gehen ‚all the way‘.“ Das sagt Premier Bart De Wever (N-VA, flämische Nationaldemokraten) beim Weltwirtschaftsforum in Davos (Schweiz) zu Trumps Zöllen gegen europäische Länder.

Jens Van Reet
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Am Montagabend warf De Wever US-Präsident Trump bereits vor, eine „Raupe Nimmersatt“ zu sein. Am Dienstag sagte der Premierminister, dass eine deutliche Reaktion der EU auf Trumps Drohungen nötig sei. „Der Druck, den er auf die Verbündeten ausgeübt hat, war bisher noch irgendwo rational erklärbar: Wir gaben zu wenig für Verteidigung aus. Da hatte er einen Punkt.“

„Aber die Bedrohung von NATO-Verbündeten mit einer militärischen Intervention auf NATO-Gebiet – das ist so du jamais vu, dass man wirklich einem Wendepunkt nähert“, so De Wever. „Wir werden die Angelegenheit am Donnerstag beim Europäischen Rat besprechen, aber es scheint mir offensichtlich, dass das Messer jetzt auf den Tisch gelegt werden muss.“

Denn auch wenn Belgien vorerst nicht in den Drohungen Trumps genannt wird, gelten diese seiner Ansicht nach für ganz Europa. „Es wird eins gegen alle sein, aber auch alle gegen eins, was mich betrifft.“ Aber: „Ein Handelskrieg wäre katastrophal, sowohl für die USA als auch für Europa“, schließt der Premierminister.

Am Mittwoch spricht Trump vor dem Weltwirtschaftsforum. Dort ist auch ein Treffen zwischen dem US-Präsidenten und De Wever geplant. An dem Gespräch werden ebenfalls König Philippe und NATO-Generalsekretär Mark Rutte teilnehmen.

Auch Außenminister Maxim Prévot (Les Engagés, frankophone Zentrumspartei) forderte bereits eine starke Reaktion Europas. Die Zeit, „naiv“ zu sein, sei vorbei, so Prévot.

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