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Umwelt & Klima
Energie

Flämische Regierung startet beschleunigtes Verfahren für Windkraftanlagen

Die flämische Regionalregierung hat ein beschleunigtes Verfahren für Windkraftprojekte auf den Weg gebracht. Vorgesehen sind unter anderem strengere Fristen für Einsprüche sowie zusätzliches Personal zur Suche nach geeigneten Standorten. Das berichtet die flämische Tageszeitung Het Nieuwsblad und das Kabinett der flämischen Energieministerin Melissa Depraetere (Vooruit) bestätigte die Nachricht gegenüber Belga. Im vergangenen Jahr wurden in Flandern lediglich 13 neue Onshore-Windkraftanlagen errichtet.

Jens Van Reet Belga
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Bis 2030 will die flämische Regierung dennoch 2.800 Megawatt (MW) Strom aus Windenergie erzeugen. Deshalb wurde am vergangenen Freitag eine sogenannte „Fast Lane“ für Windkraftanlagen eingeführt, bestätigt Laurien Joostens, Sprecherin des Kabinetts Depraetere.

Erstens erhalten Einspruchsverfahren gegen Windprojekte Vorrang, mit dem Ziel einer maximalen Verfahrensdauer von neun Monaten. Derzeit dauern solche Verfahren häufig mehr als zwei Jahre.

Zudem wird innerhalb der VIP-Zelle des Umweltdepartements, die für Genehmigungen zuständig ist, ein Team von Umweltmanagern eingesetzt. Dieses soll Antragsteller bei der Suche nach einem geeigneten Projektstandort begleiten, teilt das Kabinett mit. Dabei wird auch die Akzeptanz bei Anwohnerinnen und Anwohnern geprüft.

Ab dem 1. Januar 2026 wird es erneut Förderungen für Windkraftanlagen geben. Die vorige flämische Regierung hatte beschlossen, keine Subventionen mehr zu gewähren. „Es handelt sich um eine Investitionsgarantie, wodurch es zwar Unterstützung gibt, eine Überförderung jedoch vermieden wird“, sagt Joostens.

Nach Angaben von Ministerin Depraetere ist das flämische Ziel weiterhin erreichbar. „In diesem Jahr wurden tatsächlich nicht viele Windkraftanlagen gebaut, aber inzwischen ist bereits ein Drittel des Gesamtziels (2.800 MW, Anm. d. Red.) genehmigt. Ich gehe davon aus, dass diese Projekte auch umgesetzt werden“, sagte sie letzte Woche im VRT Radio 1.

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