Der Leichnam des in Litauen im Dienst ums Leben gekommenen belgischen Soldaten wurde am Mittwoch mit einem Militärflug nach Belgien überführt. Am Militärflughafen in Melsbroek (Flämisch-Brabant) fand nach der Landung eine feierliche Überführungszeremonie, wie das Verteidigungsministerium mitteilte.
In Litauen ums Leben gekommener Soldat: Leichnam per Militärflug nach Belgien überführt
Die engsten Angehörigen des Soldaten, der stellvertretende Generalstabschef, Generalleutnant Frédéric Goetynck, ein Vertreter des Verteidigungsministers und weitere Offizielle nahmen an der Zeremonie teil. Auch in Litauen fand vor dem Überführungsflug eine feierliche Zeremonie statt. Belgische und litauische Offizielle waren bei dieser Zeremonie ebenso anwesend, wie Vertreter aller dort anwesenden NATO-Länder.
„Beide Zeremonien waren von Respekt und Anerkennung für unseren verstorbenen Kameraden geprägt“, so das belgische Verteidigungsministerium. Der 22-jährige Soldat des Artilleriebataillons von Brasschaat wurde am Freitag bei einer Mörserübung in Litauen schwer verletzt. Er wurde noch am Unfallort erstversorgt und anschließend mit einem Krankenwagen in das Universitätsklinikum der litauischen Hauptstadt Vilnius gebracht. Dort erlag er jedoch am späten Samstagnachmittag seinen Verletzungen.
„Das Verteidigungsministerium ist zutiefst betroffen von dieser traurigen Nachricht. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und Kameraden“, hieß es in der Erklärung. „Wir werden sie in dieser schweren Zeit weiterhin unterstützen und begleiten.“ Der Soldat nahm an der Mission der vorgeschobenen Landstreitkräfte (FLF) in Litauen teil, die Teil der Verteidigung der NATO-Ostflanke ist.

