In Vilnius, der Hauptstadt Litauens, fand am Mittwoch eine Gedenkfeier für den jungen belgischen Soldaten statt, der am vergangenen Freitag bei einer Schießübung mit Mörsern verletzt wurde und am Wochenende seinen schweren Verletzungen erlag.
Gedenkzeremonie in Litauen für belgischen Soldaten, der bei einer NATO-Mission ums Leben kam
Andreas Kockartz
Veröffentlicht:
Eine Mörserübung im Rahmen einer NATO-Mission an der Grenze zwischen Litauen und Russland endete für den 22-Jährigen aus Brasschaat (Provinz Antwerpen) tragisch. Er wurde bei einer Schießübung schwer verletzt und starb kurz darauf. Soldaten der gesamten NATO-Mission erwiesen ihm die letzte Ehre, bevor sein Leichnam nach Belgien überführt wurde.
Gitanas Nausėda, der Präsident Litauens, nahm ebenfalls Anteil: „Das Leben eines Soldaten ist riskant, das Leben eines Soldaten ist schwer, aber das Leben eines Soldaten ist zutiefst bedeutungsvoll, weil es dem Schutz aller Menschen gewidmet ist. Wir spüren dies zutiefst, wenn ein Soldat bereit ist, die Sicherheit eines anderen, verbündeten Landes zu gewährleisten.“


