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Junger belgischer Soldat bei Manöver in Litauen ums Leben gekommen

In Litauen ist Ende der vergangenen Woche ein 22 Jahre alter belgischer Soldat bei einem Manöver verunglückt und schwer verletzt worden. Am Wochenende ist der Soldat an den Folgen seiner Verletzungen gestorben. Über die genaue Unfallursache ist noch nichts bekannt.

Andreas Kockartz
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Der junge Soldat war bei einer Übung mit Mörsergranaten im Rahmen eines internationalen Manövers in Litauen schwer verletzt worden. Er wurde in ein Krankenhaus in der litauischen Hauptstadt Wilna/Vilnius gebracht, wo er am Samstagnachmittag verstarb.

Bundesverteidigungsminister Theo Francken (N-VA) und Belgiens Stabschef General Frederik Vansina bestätigten den Vorfall am Wochenende im Rahmen einer Pressekonferenz. Inzwischen ermitteln die Bundesstaatsanwaltschaft und Beamte der belgischen Armee vor Ort in Litauen, doch die genaue Unfallursache ist noch nicht bekannt.

Der 22jährige Soldat stammt aus Braschaat in der Provinz Antwerpen. Er gehörte zur internationalen Mission "Forward Land Forces" (FLF) in Litauen, die die Ostflanke der NATO gegen eine mögliche Bedrohung von russischer Seite her verteidigen soll. Daran nehmen aktuell rund 200 belgische Soldaten teil. Deren Mission läuft im Januar aus.   

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