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“Die russische Bedrohung ist nicht größer geworden, aber wohl akuter“

General-Leutnant a.D. Marc Thys (Foto) sagte am Donnerstagabend gegenüber VRT NWS, dass die Akte rund um die bei Euroclear in Brüssel eingefrorenen russischen Vermögenswerte die Bedrohung durch Russland nicht größer, wohl aber akuter gemacht habe. Aus Moskau kam am Donnerstag die Drohung, dass Belgien Probleme bekommen würde, wenn die EU diese Mittel für Kredite für die Ukraine nutzen würde. 

Andreas Kockartz
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„Euroclear könnte Russland tief ins Herz treffen, doch dies kann auch wie ein Bumerang zurück nach Belgien und nach Europa kommen,“ so der belgische General-Leutnant a.D. Marc Thys im Rahmen der VRT-Politiksendung „Terzake“ („Zur Sache“).

Thys denkt dabei in erster Linie an eine mögliche Steigerung der Intensität der sogenannten „hybriden Bedrohung“ durch Cyberattacken oder durch Drohnenflüge über kritischer Infrastruktur in Belgien.

Diese könnten weiter zunehmen, wenn die blockierten russischen Finanzmittel über Kredite der Ukraine zur Verfügung gestellt würden: „Das sind vornehmlich Cyberangriffe und weitere Versuche, die Meinungen in der Öffentlichkeit zu spalten. Diese werden dann weiter zunehmen.“

Schon jetzt ist deutlich, dass die Drohnenflüge über sensiblen Anlagen und zivilen sowie militärischen Flughäfen in Belgien für Unsicherheit führen.    

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