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Inland
Wirtschaft

Der Sozialkonflikt bei Ikea in Belgien ist beigelegt: Die Geschäfte sind wieder offen

Der Sozialkonflikt bei der schwedischen Einrichtungskette Ikea in Belgien ist zu Ende. Die Direktion und die Gewerkschaften einigten sich in der Nacht zum Donnerstag auf ein Abkommen, dass den normalen Betriebsablauf in den einzelnen Filialen wieder ermöglicht.

Andreas Kockartz
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Zuvor hatte es tagelang Protestaktionen in mehreren Filialen in Brüssel und in Flandern gegeben. In Hognoul bei Lüttich, von wo aus die Proteste begannen, wurde die Filiale sogar ganz bestreikt. Der Protest richtete sich in erster Linie gegen den hohen Arbeitsdruck und gegen akuten einen Personalmangel in einigen Filialen bzw. in einigen Abteilungen in den Geschäften. Die Direktion sichert ihren Mitarbeitern in dem Abkommen zu, mehr Kollegen fest anzustellen. Außerdem sollen die Arbeitsbedingungen regelmäßig bewertet werden.

„Den Leuten wurde zugehört und es wurden Anpassungen an dem Plan vorgenommen, den das Management zuerst vorgeschlagen hatte. Es wird zusätzliche unbefristete Verträge geben und das wird unsere Leute beruhigen“, sagte Wilson Wellens von der liberalen Gewerkschaft ACLVB: „Es handelt sich nicht um ein temporäres Pflaster gegen Wunden, sondern um eine strukturelle Lösung des Problems.“

„Es gibt ein strukturelles Problem, das noch nicht gelöst ist. Der Sektor steht unter starkem Druck und auch IKEA gibt zu, auf die Kosten achten zu müssen, aber wir müssen vermeiden, dass diese Kosteneinsparungen nur zu Lasten des Personals gehen. Das manifestiere sich in einer erhöhten Arbeitsbelastung“, sagt Wellens: „Jetzt haben wir den Eindruck, dass die Arbeitsbelastung wieder nachlassen wird und dass es auch langfristige Verpflichtungen gibt.“ Nach der Einigung haben alle Ikea-Geschäfte am Donnerstag wie gewohnt geöffnet.

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