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Inland
Justiz

Der "Costa"-Drogenprozess in Tongeren ist erneut vertagt worden

Ein großes Drogenverfahren vor dem Gericht in Tongeren in der Provinz Limburg, das an diesem Dienstag (2. September) erneut hätte beginnen müssen, wurde schon wieder gestoppt. Es handelt sich um das sogenannte „Costa“-Verfahren, bei dem 55 Angeklagte vor Gericht gestellt werden. Sie waren Teil mehrerer Drogenbanden, die gemeinsam Drogen aus Südamerika nach Europa importierten. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Der Prozess sollte schon im März beginnen, kam aber bald zum Stillstand, da einer der Anwälte einen Befangenheitsantrag stellte. Das bedeutet, dass ein Anwalt von der Unabhängigkeit eines oder der Richter nicht überzeugt ist und diese ersetzen lassen möchte.

Am Dienstagmorgen hat Anwalt Louis De Groote zwei neue Befangenheitsanträge gestellt. Ihm zufolge habe sich die Zusammensetzung des Gerichts zu oft geändert, und dies sei nicht auf transparente Weise geschehen.

Der Prozess wird normalerweise am 8. Oktober wieder aufgenommen. Ob dies auch mit anderen Richtern der Fall sein wird, dürfte sich in den kommenden Wochen erweisen. Zuvor gestellte Befangenheitsanträge im „Costa“-Verfahren wurden bereits verworfen. 

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