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Deutsche Grenzkontrollen: Fast 400 Personen an der deutsch-belgischen Grenze nach Belgien zurückgeschickt

Seit Deutschland seine Grenzkontrollen verschärft hat, werden durchschnittlich fünf Menschen pro Tag an der deutsch-belgischen Grenze zurückgeschickt. Das geht aus Zahlen hervor, die das Wochenmagazin Knack am Donnerstag beim deutschen Innenministerium angefordert hat.  Zwischen dem 8. Mai und dem 27. Juli 2025 wurden an der deutsch-belgischen Grenze 387 Menschen nach Belgien zurückgeschickt. Von diesen Personen wurden 58 aufgrund ihres Asylstatus abgelehnt. 

Belga
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2024 wurden an deutschen Grenzen verschärfte Kontrollen eingeführt, die im Mai dieses Jahres noch verschärft wurden. Im Mai wies der deutsche Bundesinnenminister Alexander Dobrindt die Polizei nämlich an, Asylsuchende an der Grenze abzuweisen, wenn sie aus einem sogenannten sicheren Drittland kommen. An allen deutschen Grenzen zusammen handelt es sich um mehr als 3.000 Zurückweisungen pro Monat.

Auffällig dabei ist, dass die deutschen Behörden ihre belgischen Kollegen nicht systematisch informieren, wenn sie Asylsuchende zurückweisen. Das wird im Büro der belgischen Ministerin für Asyl und Migration, Anneleen Van Bossuyt (N-VA), nicht bestritten. „Aber wir stehen auf jeden Fall in regelmäßigem Kontakt mit den zuständigen deutschen Behörden, sowohl auf administrativer als auch auf politischer Ebene”, heißt es dort. „Letzte Woche hatte Ministerin Van Bossuyt noch Kontakt zu ihrem deutschen Kollegen während des informellen EU-Ministerrats in Dänemark.”

Die Grenzkontrollen laufen noch bis September, aber es besteht die Möglichkeit, dass sie verlängert werden. Als Gegenreaktion haben auch die Niederlande und Polen wieder Grenzkontrollen eingeführt.

 Ministerin Van Bossuyt kündigte kürzlich auch sogenannte „Einreisekontrollen” an internationalen Bus- und Bahnhöfen in Belgien an.

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