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Inland
Politik

Aalter: Umstrittenes Meldeverfahren für Ausländer zurückgezogen

Die Gemeinde Aalter in Ostflandern zieht ihr umstrittenes Anmeldeverfahren für Personen mit möglichem Migrationshintergrund zurück. Der Gemeinderat hatte beschlossen, dieses Verfahren auszusetzen. 

Andreas Kockartz
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Einer Reportage des VRT-Magazins Pano zufolge war es bisher für Menschen mit ausländischen Wurzeln viel schwieriger, sich in Aalter zu registrieren.

Während sich Flamen nach nur zwei Wochen in der Stadt anmelden konnten, mussten Einwanderer oft monatelang warten und sie mussten dazu auch eine Überprüfung ihres Wohnsitzes in der Gemeinde über sich ergehen lassen. 

Dies rief Kritik von der zuständigen flämischen Innenministerin Hilde Crevits (CD&V) hervor, einer Parteikollegin des Bürgermeisters von Aalter, Pieter De Crem, der diese Politik betrieb. Auch der Koalitionspartner im Stadtrat N-VA schloss sich der Analyse von Crevits an.

Der erste Schöffe von Aalter, Michael Ally von der N-VA, zeigte sich zufrieden damit, dass dieses Verfahren zurückgezogen wurde. Mieke Schauvliege von der Oppositionspartei Groen bedauerte, dass keine Entschuldigung ausgesprochen wurde. Bürgermeister De Crem wollte sich vorerst nicht äußern.

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