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Brüssel steht mehr oder weniger einstimmig hinter Molenbeek 2030

Trotz der politischen Sackgasse, in der sich die Brüsseler Region befindet, die seit dem 9. Juni 2024 noch immer keine vollwertige Regierung hat, schart sich die Politik in der Hauptstadt einstimmig hinter Molenbeek 2030, hinter das Vorhaben, europäische Kulturhauptstadt in 5 Jahren zu werden. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Nach dem Brüsseler Regionalparlament vor einer Woche haben auch der Rat der Flämischen Gemeinschaft in Brüssel (VGC) und das Parlament der frankophonen Brüsseler (Cocof) ihre ausdrückliche Bereitschaft bekundet, am Projekt Molenbeek 2030 mitzuarbeiten. 

Der Rat des VGC stimmte einem entsprechenden Resolutionsvorschlag der niederländischsprachigen Sozialisten (Vooruit.brussels) zu. Positiv entschieden sich demgegenüber die Grünen von Groen, die lokale Partei TFA (Team Fouad Ahidar) und die linksradikale PVDA.

Die flämischen Nationaldemokraten N-VA enthielten sich der Stimme und der rechtsradikale Vlaams Belang stimmte dagegen.

In dem Resolutionstext unterstreicht der VGC sein Engagement, um Molenbeek als Brüsseler Gemeinde und Stadtteil zu einer Kulturhauptstadt wachsen zu lassen, bzw. auszubauen.

Neben Molenbeek sind für den Titel Europäische Kulturhauptstadt in Belgien noch die flämische Universitätsstadt Löwen in Flämisch-Brabant und die wallonische Regionalhauptstadt Namür in der gleichnamigen Provinz im Rennen. 

Molenbeek: Kultur im Kleinen mit dem jährlichen "Molenfest"

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