Die Gemeinde Aalter in Ostflandern hat das Verfahren zur Registrierung von Neuankömmlingen grundlegend geändert. Dies wurde am Montagabend bei der Gemeinderatssitzung bekannt gegeben. Eine Untersuchung der VRT-Magazinsendung „Pano“ und der flämischen Tageszeitung De Morgen hatte ergeben, dass Nicht-Belgier in Aalter viel länger auf ihre Registrierung warten müssen als gesetzlich erlaubt.
Aalter in Ostflandern wird die Verfahren zur Anmeldung von Einwanderern gesetzeskonform anpassen
Andreas Kockartz
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Die Untersuchung von „Pano“ und De Morgen ergab, dass die Gemeinde Aalter in der vergangenen Legislaturperiode die Entscheidung darüber, ob eine Immobilie zur Vermietung geeignet ist, selbst in die Hand nahm, indem sie eine Prüfung der Wohnqualität verlangte.
Dies geschah hauptsächlich bei Nicht-Belgiern. Ortsansässige mussten diese Verfahren, die bei Neuankömmlingen bis zu neunmal länger dauerte, nicht durchlaufen.
Von jetzt an muss jeder, der in Aalter ein Haus vermieten will, ein solches Qualitätszertifikat vorweisen. Bürgermeister Pieter De Crem (CD&V) wollte sich bisher nicht dazu äußern.
Die Staatsanwaltschaft untersucht, ob in Aalter in der Vergangenheit Verstöße gegen das Antirassismus-Gesetz in Belgien begangen worden sind.

