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Trockene Heidelandschaft in Flandern

Trockenheit in Flandern: Die bisher ausreichenden Grundwasserreserven schwinden rasch

Noch nie war das Frühjahr so trocken, wie in diesem Jahr. Hierzulande wurde im Zeitraum 1. März bis 9. April eine Niederschlagsmenge von lediglich 8 Millimetern registriert – 13 % weniger als der normale Wert, wie das Königliche Wetteramt KMI meldet. Das führt auch dazu, dass die Grundwasserpegel in einigen Regionen in Flandern rasch sinken, z.B. im Westen und im Norden. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die Flämische Umweltgesellschaft (VMM) stellt fest, dass sowohl die Grundwasserpegel sinken, als auch die Wasserstände von Bächen, Flüssen und Kanälen. Am problematischsten ist dies im Westen und im Norden Flanderns, während die Provinz Limburg noch nicht stark darunter leidet. An 60 % der Messstationen sind die Grundwasserpegel „niedrig bis sehr niedrig“ und an den anderen Messpunkten sind die Grundwasserstände (noch) im normalen Bereich.

„Der Monat März war in Flandern sehr trocken und davor gab es große Unterschiede in den Niederschlägen zwischen dem Westen und dem Osten in Flandern und den anderen Provinzen“, so Katrien Smet von der VMM.

Seit dem Sommer 2024 habe es im Allgemeinen in Westflandern weniger geregnet, als anderswo im Land. 

Dieser akute Mangel an Niederschlag führt inzwischen dazu, dass die Grundwasserpegel aktuell rasch sinken, vor allem in West- und Ostflandern sowie in der Provinz Antwerpen, während die Provinz Limburg bisher offenbar mit einem blauen Auge davonkommt.

Das hat aber laut VMM auch mit dem Bodenbestand und der entsprechenden Wasserdurchlässigkeit zu tun und mit der jeweiligen Topografie.  

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