Der deutsche Autohersteller Audi wird einen Makler beauftragen, weitere potenzielle Interessenten für die künftige Nutzung des Geländes in der Brüsseler Gemeinde Vorst zu gewinnen. Außerdem hat Audi Brüssel eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Marke selber und der Behörden eingesetzt. Dies sagte Peter D'hoore, der Sprecher von Audi Brüssel, am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur Belga: „Was die künftige Nutzung des Geländes angeht, so kann ich sagen, dass wir derzeit verschiedene Szenarien prüfen.“
Audi setzt Makler und Arbeitsgruppe für die Bestimmung einer künftigen Nutzung des Brüsseler Standorts ein
Zur Audi-Delegation in der Arbeitsgruppe gehört unter anderem der Geschäftsführer von Audi Brüssel, Thomas Bogus.
Auf politischer Seite werden unter anderem das Kabinett von Belgiens Premierminister De Wever, der belgische Wirtschaftsminister für Bauwesen David Clarinval, der scheidende Brüsseler Ministerpräsident Rudy Vervoort und der Bürgermeister der Brüsseler Gemeinde Vorst, Charles Spapens, vertreten sein.
Die Arbeitsgruppe soll die Rahmenbedingungen für die künftige Nutzung des Geländes festlegen, die verschiedenen Konzepte der Interessenten bewerten und eine Reihe von bevorzugten Konzepten auswählen.
Die endgültige Entscheidung wird von Audi selbst getroffen.
„Der gesamte Prozess von der Ansprache der Interessenten bis zur endgültigen Vertragsunterzeichnung wird mehrere Monate dauern und hängt zum Teil vom Interesse des Marktes ab“, so Audi-Sprecher D'hoore: „Sobald die Pläne ausreichend entwickelt sind, werden wir weitere Informationen zur Verfügung stellen“.

