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Die Hallepoort

Die staatliche Gebäuderegie renoviert Dach und Holzstruktur der Hallepoort in Brüssel

Die staatliche Gebäudeverwaltung hat mit der Renovierung des Daches und der Holzstruktur der Hallepoort begonnen. Die Arbeiten an diesem letzten übriggebliebenen Brüsseler Stadttor werden bis Ende 2026 dauern und rund 1,6 Mio. € kosten. Während der Arbeiten bleibt das Museum für Besucher zugänglich, wie die Brüsseler Nachrichtenplattform BRUZZ meldet. Hier lässt sich das Mittelalter aus Brüsseler Sicht erleben. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die Hallepoort wurde im 14. Jahrhundert als Teil der zweiten Stadtmauer von Brüssel errichtet. Im Laufe der Jahrhunderte erfüllte das heute denkmalgeschützte Bauwerk mehrere Funktionen. Es war Stadttor, Kirche und sogar Gefängnis.

Heute ist die Hallepoort ein Stadtmuseum, das sich dem Mittelalter widmet. Doch das Dach und die Holzstruktur sind in einem schlechten Zustand. Die Schieferplatten lösen sich und verursachen Sicherheitsprobleme. Zudem läuft Sickerwasser ins Innere des Stadttors. Um weitere Komplikationen wie herabfallende Dachteile zu vermeiden, hat die Gebäudeverwaltung eine gründliche Renovierung in Angriff genommen.

Zunächst werden die Dachschiefer restauriert. Schiefer in gutem Zustand werden wiederverwendet, die anderen werden ersetzt. Auch die Fenster und Oberlichter werden erneuert. Die Arbeiten begannen bereits am 24. März und sollen bis Dezember 2026 dauern. Die Gesamtkosten werden auf 1,6 Mio. € geschätzt. Während der Arbeiten bleibt das Hallentor für Besucher geöffnet.

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