Am Freitag (28. Februar) wird das Audi-Werk in der Brüsseler Gemeinde Vorst geschlossen und 75 Jahre Automobilgeschichte gehen zu Ende. Rund 3.000 Arbeitsplätze bei Audi und bei einigen Zulieferfirmen gehen verloren. Doch was soll nun mit der riesigen Fabrik geschehen? Hinter den Kulissen wird fleißig daran gearbeitet und geplant. Und eines scheint sicher: Hier wird nicht nur ein großes Unternehmen niederlassen, sondern hier ist Platz für vielleicht sogar Dutzende Firmen, so die Brüsseler Nachrichtenplattform BRUZZ.
Die Schließung des Audi-Werks in Brüssel steht bevor: Was wird aus dem 54 Hektar großen Gelände?
Und eines scheint sicher: Hier wird nicht nur ein großes Unternehmen niederlassen, sondern hier ist Platz für vielleicht sogar Dutzende Firmen, so die Brüsseler Nachrichtenplattform BRUZZ.
Durch die Schließung des Audi-Werks werden in Vorst 54 Hektar Industriegelände bzw. Fabriksgebäude frei. Das könnte Perspektiven für Brüssel eröffnen.
Pierre Hermant von der Agentur Finance & Invest.brussels ist für die zukünftige Entwicklung des Geländes verantwortlich. Hermant möchte dem Beispiel von Ford Genk (Provinz Limburg) folgen. Als dieses Werk 2014 geschlossen wurde, machte es Platz für ein ganzes Wirtschaftssystem aus kleinen bis mittelgroßen neuen Aktivitäten und Firmen.
Auch Agoria, der Arbeitgeberverband für Technologieunternehmen, spricht sich für eine große Vielfalt am Standort aus. „Das bringt mehr Sicherheit in Bezug auf die Beschäftigung“, sagte Brieuc Janssens de Varebeke, Geschäftsführer von Agoria gegenüber BRUZZ: “Man kann dort ein gutes Wirtschaftssystem aufbauen, in dem sich die verschiedenen Unternehmen gegenseitig verstärken.“
Auffallend: Von einem neuen Wohngebiet oder einem grünen Park ist nicht einmal die Rede.
Alle politischen Parteien und die Wirtschaftsverbände in der Region Brüssel-Hauptstadt und in der Gemeinde Vorst scheinen sich einig zu sein, dass das Audi-Gelände ein Industriestandort bleiben soll. „Die Idee ist, mehr Arbeitsplätze für die Brüsseler Bürger zu schaffen“, so Janssens de Varebeke.


