Die niederländischen Provinzen Nordbrabant und Zeeland stellen ihre Verfahren gegen den Ethancracker des britischen Chemieunternehmens Ineos im Hafen von Antwerpen definitiv ein. Die vierte Umweltgenehmigung für Project One wird nicht mehr juristisch angefochten.
Ineos-Ethancracker: Kein juristischer Widerstand mehr durch niederländische Provinzen
Die niederländischen Provinzen Zeeland und Noord-Brabant stellen ihre juristischen Vorgehen gegen die Genehmigungen für die Ethancracker ein, die das Chemieunternehmen Ineos im Hafen von Antwerpen bauts. Dies teilte das Kabinett des flämischen Ministerpräsidenten Matthias Diependaele (N-VA) mit.
Damit wird die vierte Genehmigung für Project One, die die Provinz Antwerpen erst im Januar erteilt hatte, nicht angefochten.
Flandern erteilte eine erste Umweltgenehmigung für den Bau von Project One im Jahr 2022, aber die benachbarten niederländischen Provinzen befürchteten Stickstoff-Emissionen in ihren Naturschutzgebieten.
Die flämische Landesregierung hat den beiden Provinzen inzwischen mehr Informationen über die zu erwartenden Stickstoff-Emissionen der Anlage gegeben, was die niederländischen Provinzen offenbar überzeugt hat.
Mehrere belgische und niederländische Umweltverbände klagen jedoch weiter gegen die Genehmigung für den Ethancracker von Ineos.

