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Mitarbeiter von Audi Brussels-Zulieferern blockieren die Zugänge zum Werk in Vorst

Etwa 200 Beschäftigte von Zulieferern von Audi in Brüssel blockierten seit Freitagmorgen gegen 5 Uhr 15 die vier Eingänge des Automobilwerks in der Gemeinde Vorst. Sie protestierten damit gegen die ihnen vorgeschlagenen Sozialpläne, die sie für unzureichend halten.

Andreas Kockartz
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Das Audi-Werk Brüssel, in dem rund 3.000 Menschen beschäftigt sind, schließt Ende dieses Monats seine Tore. Aber auch die Zulieferer der Fabrik sind von der Schließung betroffen. Die Beschäftigten dieser Unternehmen halten die vorgeschlagene Prämie für zu niedrig und protestieren dagegen mit ihrer Blockade. 

Bei Imperial Logistics, einer Tochtergesellschaft von DP World, ist die Rede von Bruttoprämien zwischen 962 und 3.500 %, Beträge zwischen 200 und 300 € pro Dienstjahr. Gewerkschaftsvertreter bei Rhenus Logistics sprechen von ähnlichen Beträgen. Alle Arbeitsplätze in den beiden Unternehmen, die rund 400 Personen beschäftigen, sind gefährdet. 

Etwa 200 Arbeitnehmer der vier Subunternehmern - Rhenus, Imperial Logistics/Dp World, Mosolf und SeSe - nahmen an der Aktion teil. Am Freitagmorgen fand ein weiteres Treffen zwischen Gewerkschaftsvertretern der Subunternehmen und der Leitung des Automobilwerks von Audi statt. Bei den Zulieferern werden ähnlich hohe Prämien, wie ihren Kollegen bei Audi ausgezahlt werden (bis zu 400.000 € brutto), gefordert, doch Audi will sich daran nicht beteiligen. 

Zu Beginn der Aktion waren einige der Mitarbeiter bereits im Werk, so Peter D'hoore, Sprecher von Audi Brüssel, gegenüber BRUZZ: „So konnten wir heute die Produktion aufnehmen.“

Doch rund 150 Mitarbeiter von Audi Brüssel, die heute an einer Informationsveranstaltung zur Suche nach einem neuen Arbeitsplatz teilnehmen sollten, wurden von den Aktivisten nicht auf das Gelände gelassen. Gegen 14 Uhr waren die Eingänge immer noch blockiert, so der Sprecher, „aber die Frühschicht konnte nach Hause gehen, die Atmosphäre ist ruhig. Wir versuchen jetzt, die Situation zu normalisieren“, erklärte D'hoore.

Das Audi-Fabrikgelände in Brüssel-Vorst

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