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Bildungsministerin Zuhal Demir im flämischen Landesparlament

Die flämische Landesregierung arbeitet an einem Aktionsplan gegen die Radikalisierung von Jugendlichen

Letzte Woche wurde bekannt, dass viele Schulen und Lehrer auch in Flandern wieder über die Radikalisierung von Schülern besorgt sind. Dies geschieht oft unter dem Einfluss dessen, was sie in den sozialen Medien sehen, so die flämische Bildungsministerin Zuhal Demir (N-VA, Foto) im flämischen Landesparlament.

Andreas Kockartz
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Im flämischen Parlament bestätigte Bildungs- und Justizministerin Zuhal Demir, dass die Landesregierung an einem neuen Aktionsplan zur Verhinderung von Radikalisierung unter Jugendlichen und Schulkindern arbeiten will. In der Vergangenheit habe es mehrere solche Aktionspläne gegeben, „aber es ist Zeit für eine Aktualisierung“.   

Aktuell werden die Schulen befragt, um das Problem zu identifizieren. Danach werde die Regierung konkrete Maßnahmen ergreifen, so Demir. Sie richtet aber auch einen Appell an die Eltern: „Was junge Leute mit ihren Handys anstellen, ist nicht unschuldig und deshalb sollten Eltern ihren Kindern am besten über die Schulter schauen.“ Laut Demir ist es nicht nur ein Problem der Großstädte. Auch die Schulbehörden in ländlichen Gemeinden sind besorgt.

In der vergangenen Woche hat der Jahresbericht der belgischen Staatssicherheit gezeigt, dass immer mehr junge Menschen in Terrordossiers genannt werden. Fast jeder Dritte, der zwischen 2022 und 2024 in Belgien Gewalttaten unter einem terroristischen Aspekt plante, ist unter 18 Jahre alt. Der Jüngste war kaum 13 Jahre alt.

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