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Inland
Wirtschaft

Entschädigungen endlich möglich - Tupperware in Aalst definitiv in Konkurs

Die Direktion von Tupperware in den USA hat dem Konkurs des belgischen Werks in Aalst in Ostflandern jetzt zugestimmt. Die Gewerkschaften erfuhren von dieser neuen Entwicklung vom Tupperware-Management Belgien. Damit sind jetzt endlich Entschädigungen und Entlassungsprämien für die Beschäftigten möglich. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Ende 2024 waren die Tupperware-Lizenzen für Aalst bereits zurückgezogen worden und damit konnten keine Plastikschüsseln und andere Küchengeräte mehr hergestellt werden. Das Personal war seit dem arbeitslos. 

Jetzt, da das US-Management grünes Licht gegeben haben, kann ein Konkursverwalter eingesetzt werden, der die Besitztümer und die Liegenschaften von Tupperware in Belgien verkaufen kann. Mit dem Erlös werden die Abfindungen für die 270 Beschäftigten in bezahlt. Diese könnten sich auf mehrere zehntausend Euro belaufen, so die Gewerkschaften, da viele Mitarbeiter seit mehr als 20 Jahren bei Tupperware in Aalst arbeiten.

In der Zwischenzeit können die Arbeitnehmer einen Teil ihrer Abfindung (bis zu 30.000 €) über die Sozialversicherung erhalten. Falls nach dem Konkurs noch Geld übrig bleibt, können die Beschäftigten das, was ihnen an der regulären Entschädigung möglicherweise noch fehlt, einfordern. 

Das wird wahrscheinlich nicht alles sein, was ihnen zusteht, aber es gibt keine andere Möglichkeit, so die Gewerkschaften. 

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